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Volksbefragung für Auhof: Volle Unterstützung für Bürgerinitiative

„Die Attacke auf den Linzer Grüngürtel in Auhof bereitet uns schlaflose Nächte“, so die Initiative. Denn schon im Herbst 2024 soll der seit Jahrzehnten festgeschriebene Schutz mit Stimmen der SPÖ und der ÖVP im Linzer Gemeinderat aufgehoben und der Grünzug zu Bauland gemacht werden. Ab dann wird es kein Halten mehr geben. Zehn Hektar (100.000 m2) wurden von Seiten des Bürgermeisters Klaus Luger und des Stadtplanungsrats Dietmar Prammer im Zuge des erst kürzlich erfundenen „Dynamischen Masterplans“ genannt. Renate Ortner, von der Initiative „Linzer Grüngürtel schützen, jetzt!“: Das können wir so nicht geschehen lassen. Nachdem sich der Linzer Gemeinderat in der Gemeinderatssitzung im Mai gegen Bürgerbeteiligung und eine Volksbefragung entschieden hat, starten wird diese nun selbst, zusätzlich zur erfolgreichen Petition der Anrainer-Initiative in Auhof.“ 


Das unterstützen wir: "Als unabhängige Bürgerliste Linz+ unterstützen wir das Engagement der Bürgerinitiative "Linzer Grüngürtel schützen, jetzt!" für eine Volksbefragung. Bis Herbst sollen 6100 Unterschriften (= 4% der in Linz wahlberechtigten Personen) gesammelt werden, um mithilfe einer Linzer Volksbefragung den Anschlag auf den Grüngürtel in Auhof zu stoppen."


Denn unter dem Vorwand einer Digital-Universität, die selbst auf rund 10.000 m2 ausreichend Platz hätte, sollen 100.000 Quadratmeter des so wichtigen Grüngürtels in Bauland umgewidmet werden. Defacto soll der Großteil der Fläche für Spekulanten und private Betriebsansiedlungen geopfert werden. Dadurch würde die wichtige Frischluftschneise aus dem Norden unwiederbringlich zerstört und ein Naherholungsgebiet für über 20.000 Anrainer*innen in Dornach und St. Magdalena vernichtet werden. Eine Linzer Volksbefragung ist der einzige politische Hebel, der den Erhalt des Grüngürtels sichern kann.


Hier geht´s zum Download der Listen. Ihre Unterschriften bitte im Original, per Post oder direkt abgeben bei: Rechtsanwalt Dr. Aldo Frischenschlager, Landstraße 15, 4020 Linz

4. Stock oder im Postkasten im Erdgeschoß / Öffnungszeiten: Mo-Do 8:30-12:30 / 13:00-15:30 Uhr und Freitag 8:30-12 Uhr.

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„Es ist immer wieder das Gleiche: Genau wie beim Minigolfplatz am Freinberg oder beim Pichlingersee machen einflussreiche Player Druck, greifen mit Hilfe der Landespolitik auf billiges Grünland zu und wollen dieses zu Bauland machen“, ist Renate Ortner, einer der Köpfe der Initiative „Linzer Grüngürtel schützen, jetzt!“ fassungslos. „Dabei duckt sich unser Bürgermeister jedes Mal weg oder hilft gleich noch mit, redet aber gleichzeitig groß von Klimahauptstadt, Klimaneutralität oder Lebensqualität. Das passt nicht zusammen. Das erfordert Widerstand.“  Weil ein Beschluss zur nötigen Volksbefragung im Mai-Gemeinderat knapp an Rot und Schwarz gescheitert ist, „haben wir uns entschlossen, die Sache nun selbst in die Hand zu nehmen und eine entsprechende Unterschriftenaktion zu starten. 6100 Unterschriften bedarf es dafür. Bis Herbst wollen wir das schaffen. Wir rufen alle Bürgerinitiativen und Linzer:innen auf mitzuhelfen. Denn der Schutz des Linzer Grüngürtels betrifft uns alle.“  


Soll die Stadt Linz unseren Grüngürtel in Auhof weiterhin schützen und darum die Pläne zur Umwidmung stoppen?“, ist die Frage, die wir dafür vorschlagen und den Linzerinnen und Linzern noch 2024 gestellt werden könnte. Das scheint uns wichtig, weil der Grüngürtel seit langem geschützt ist und dieser Schutz bestehen bleiben soll. Eine Bebauung des Grüngürtels widerspricht dem gültigen Entwicklungskonzepten (ÖEK) und allen – auch in jüngster Zeit beschlossenen – Zielsetzungen der Stadt, zum Beispiel der Klimaneutralität bis 2040. 


Auch besteht keinerlei Notwendigkeit für die Zerstörung des Grüngürtels. Ganz im Gegenteil, für die neue Digitaluni und die Stadt wäre einer der vielen Top-Standorte im Zentrum und in der Nähe des Bahnhofs viel besser: „Wozu im Grüngürtel?“, fragt sich Mitstreiter Erich Gusenbauer, „das ist nicht nachvollziehbar. Oder hat es schon wieder keine Standortuntersuchung gegeben? Denn nicht nur die Post-City, auch die ÖBB-Gründe in der Wiener Straße oder die großen, eigenen Flächen westlich der JKU sind viel besser geeignet und richten keinen Schaden an. Das ist offensichtlich.“ 


Kontakte:  Renate Ortner 0664 2260943

Christian Trübenbach 0650 8809675

Erich Gusenbauer (Zukunft Klostergarten) 0650 4040554


 

Linzer Grüngürtel schützen, jetzt! wurde im Herbst 2018 gegründet um sich gegen die willkürliche Umwidmung des Minigolfplatzes (Freinberg) von Grünland und Grünzug auf Bauland zu organisieren. Die 5000 m2 Grund ragen heute wie ein Keil in den wichtigen Grünzug. Das Aloisianum konnte den Widmungsgewinn von rund 5 Mio. € einstreifen. Die Initiative geht seitdem rechtlich dagegen vor. Der Fall wird aktuell beim Landesverwaltungsgericht verhandelt, in Zukunft wird die verfassungswidrige Anlasswidmung beim Bundesverfassungsgericht landen.   


Mehr zur Digitaluni in Auhof:


Aufschlussreiche Diskussion im Nationalrat zur neuen Uni. Diese Diskussion zeigt deutlich, dass der falsche Standort im Grüngürtel nur ein Symptom eines großen Pfuschs ist: https://www.parlament.gv.at/aktuelles/mediathek/XXVII/NRSITZ/255?DEBATTE=10&TS=1710955785


18.6.2024

Achtung Augenkrebs

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