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Luger und der Linzer Grüngürtel - eine verlogene Gschicht.

Wieder einmal behauptet Bürgermeister Klaus Luger, diesmal zum Anlass seines 10 jährigen Jubiläums in der heutigen KRONE (7.11.23), dass (ihm) der Linzer Grüngürtel „sakrosankt“ sei und „nicht verbaut“ werde.

Krone, 7. November 2023 (Im Rückblick, Mai 2024, wird klar, dass Betoniermeister, äh Bürgermeister Klaus Luger zum Zeitpunkt dieser Aussage bereits von den massiven Plänen der IT:U und der damit einhergehenden Zerstörung des Grüngürtels in Auhof gewusst haben muss. Den im Juni 2023 wurde der Architekturwettbewerb (der BIG) dazu gestartet. Die Unterlagen sprechen eine klare Sprache, die Stadt war involviert. www.linzplus.at/post/stadtpolitik-verkauft-gruenguertel


Doch gerade die vergangenen 10 Jahre unter seine Führung zeigen, dass ihm der Grüngürtel herzlich egal ist. Für den Grüngürtel, das Grünland an den Stadträndern, die Grünzüge und den Schutz der Naherholungsgebiete hat Bürgermeister Klaus Luger bisher noch jeden Einsatz und Konflikt gescheut. Aktiv wurde und wird er immer nur dann, wenn er gezwungen wird oder die öffentliche Meinung so deutlich ist, dass er nicht mehr anders kann. Noch schlimmer: Ihm sind auch gültige Widmungen und das 2013 einstimmig beschlossene Örtliche Entwicklungskonzept nicht heilig. Die Erfahrung zeigt, dass er bereit ist, alles zu verhandeln. Sakrosankt ist da gar nichts. Vor allem, wenn es für Freunde und gut geölte Netzwerke ist.


Hier einige Beispiele aus den letzten Jahren. Es werden leider nicht die letzten Angriffe auf den „sakrosankten“ Grüngürtel und somit die Zukunft unserer Kinder und die Lebensqualität und somit auch den Wirtschaftsstandort sein. Ganz aktuell sind ja (ein nachträgliches „Konzept“ wurde bereits angekündigt) die Umwidmung von rund 7 Hektar Grünland hinter der JKU im Gange.

Das ist der 2013 beschlossene Flächenwidmungsplan von Linz…. Hier sind alle Widmungen gut zu erkennen. Reinzoomen unter:


Grundsätzlich ist alles auf DORIS vermerkt, wer hier eintauchen will: www.doris.at oder hier: GeoMedia SmartClient Public Maps (linz.at) (Rechts oben, bei „Kartenwerk wechseln“, können Sie auch auf die Bebauungspläne zugreifen)

Digital Uni (IT:U), mitten im Grüngürtel und weit über die offensichtliche Siedlungsgrenze hinaus, das ist gerade im Gange: www.linzplus.at/post/digitaltu_gruenland und vom Mai 2024: www.linzplus.at/post/stadtpolitik-verkauft-gruenguertel


Vor wenigen Jahren hat Klaus Luger auch noch versucht einen Umwidmungsversuch seines Freundes (CEO Fabasoft) Helmut Fallmann durchzuboxen.

Facebook, 10.2.2020, nach einem langen Kampf:


„Ostumfahrung“, in Wirklichkeit eine zweite Stadtautobahn durch den Süden von Linz. Bis vor kurzen vom B noch befürwortet, quer durch den Grünzug und Grüngürtel, die geschützten Traunauen und den Schiltenbergwald. Die Trasse hätte verheerende Wirkung. Nach jahrelangem Einsatz diverser Bürgerinitiativen und kurz bevor eine Volksbefragung eingeleitet wurde, dann ein „Umdenken“.





Minigolfplatz: vor ein paar Jahren einfach aus dem Grünzug herausgelöst, auf Wunsch des privaten Aloisianums. Ein gut geöltes Netzwerk (Aloisianum, Ex-Landesrat Strugl, Ex-Linz AG Boss Froschauer) hat dafür gesorgt, dass hier ein Widmungsgewinn über 5 Mio € erzielt werden konnte. Heute ragt das Bauland wie ein Keil in eine der wichtigsten Naherholungsgebiete und Frischluftschneisen von Linz hinein. Trotzdem Hat Klaus Luger steif und fest behauptet, es handle sich um eine "Arrondierung" und um "öffentliches Interesse": https://wo.doris.at/weboffice/externalcall.jsp?project=weboffice&x=69832.31561783627&y=351083.8408587027&scale=5000&rotation=0&view=start&basemapview=or_flaewi&user=guest&group_id=guest&client=core&language=de



Pichlinger See und ein privates Fußballstadion: Bürgermeister Luger hat sich jahrelang einfach weggeduckt, als es darum ging, dass der LASK, gemeinsam mit Strugl (damals Landesrat für Raumplanung) mitten im Grünzug und Naherholungsgebiet ihr Stadion errichten wollten. Kurz bevor die Volksbefragung durch die BI „Rettet den Pichlinger See“ eingeleitet wurde, wurde er aktiv. https://wo.doris.at/weboffice/externalcall.jsp?project=weboffice&x=78232.8538982015&y=344601.79313903913&scale=10000&rotation=0&view=start&basemapview=or_flaewi&user=guest&group_id=guest&client=core&language=de


Andreas-Hofer-Park: Auf Wunsch des Baukonzerns SWIETELSKY war geplant den wichtigen, öffentlichen Park (das Viertel hat mit 3,4% die geringste Durchgrünung von Linz!) mit einer privaten Tiefgarage zu unterbauen. Der Park und Baumbestand wären damit futsch gewesen. Die Ruhe auch. Bürgermeister Klaus Luger hat das wenig gekümmert: "Auch auf Tiefgaragen wachsen Bäume" und "Swietelsky hat gedroht Linz sonst zu verlassen". Nur durch den jahrelangen Einsatz hunderter Anrainer (Bürgerinitiative "Retten den Andreas Hofer Park"), zahlreicher Persönlichkeiten wie Altbürgermeister Franz Dobusch und dem Aufzeigen von Alternativen durch Potocnik konnte das verhindert werden. Siehe auch: www.linzplus.at/lorenzpotocnik und https://www.facebook.com/andreashoferpark


Leichtathletikanlage am Freiberg: Mitten im Grüngürtel und Grünzug wurden 5000 m2 Land versiegelt, entstehen Gebäude, das alles ohne ästhetischen Anspruch und ohne Beirat für Stadtgestaltung. Bürgermeister Klaus Luger ist es herzlich egal. Für die Stadtspitze ist das nicht mehr als ein unangenehmer Kollateralschaden aus dem großen Fussball-Stadion-Pakets. Bei der Hauruckaktion "Rückkehr des LASK auf die Gugl" wurden die Leichtathleten vergessen : https://wo.doris.at/weboffice/externalcall.jsp?project=weboffice&x=69770.1784594636&y=351506.8458518542&scale=2500&rotation=0&view=start&basemapview=or_flaewi&user=guest&group_id=guest&client=core&language=de


PLUS-Blog:


Leonfeldnerstraße, gegenüber vom Pro Kaufhaus. Seit Jahren wird im Hintergrund an Möglichkeiten einer Umwidmung gearbeitet. Das ist aber Grünzug. Finger weg: https://wo.doris.at/weboffice/externalcall.jsp?project=weboffice&x=70849.31977090873&y=354340.8998667994&scale=2500&rotation=0&view=start&basemapview=or_flaewi&user=guest&group_id=guest&client=core&language=de


Mengerstraße: Ohne Notwendigkeit wurde auf Wunsch einer Privatstiftung von Grün- auf Bauland umgewidmet und eine wichtige Frischluftschneise, angrenzend an den Grünzug zerstört. Das steht im krassen Widerspruch zu den selbst gesteckten Zielen: https://wo.doris.at/weboffice/externalcall.jsp?project=weboffice&x=72850.47520398539&y=355580.71578055504&scale=2500&rotation=0&view=start&basemapview=or_flaewi&user=guest&group_id=guest&client=core&language=de



Autorin: Linzplus, Lorenz Potocnik


7.11.2023

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