Peter-Behrens-Park, statt neuem Parkplatz im Donaupark
- linzplus
- 4. Okt.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Nov.
Bei der Unteren Donaulände, hinter dem Medicent liegt eine rund 2.500 m² große Bahntrasse (ehemalige Anlieferung für die Tabakfabrik), seit langem brach. Diese Fläche gehört der Stadt und bietet enormes Potenzial für einen kleinen Park - nennen wir ihn Peter-Behrens-Park. Mit geringem Aufwand könnte man hier entsiegeln, begrünen und Bäumen pflanzen. Dazu machen wir in der nächsten Gemeinderatssitzung am 23.10.2025 einen Antrag und eine Anfrage:

So könnte der Peter-Behrens-Park aussehen (KI-generiertes Bild).
So sieht der Schotterparkplatz derzeit aus. Und um dieses städtische Grundstück geht es, die ehemalige Zugtrasse in die Tabakfabrik. 2.500 m² könnten, mit geringem Aufwand, entsiegeln und begrünt und so zum Peter-Behrens-Park werden.
Download des PLUS-Antrags:
Ziel: Entwurf eines Parks, der das Potenzial aufzeigt
Das verkehrs- und staugeplagte Kaplanhofviertel würde dadurch aufgewertet und abgekühlt werden. Eine solche Maßnahme wäre nicht nur eine dringend notwendige und kostengünstige stadtklimatische Verbesserung für den Stadtteil, sondern auch ein Ausgleich zur Hitze und totalen Versiegelung der Quadrill. Der entstandene Schaden würde begrenzt werden, die Lebensqualität der Anrainer:innen dadurch steigen.
Städtebaulich relevant ist auch, dass entlang der gesamten ehemaligen Bahntrasse bis zur Lederergasse/Posthof (aktuell ein provisorischer Parkplatz) eine durchgängige Verbindung für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen erhalten bleibt. Das garantiert einen attraktiven und sicheren Schleichweg und eine wichtige, “grüne” Durchwegung (für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen) im Viertel. Langfristig sollte auch eine neue Nutzung der bestehenden Eni Tankstelle in die Planung einbezogen werden.

Schleichwege erhalten: Durchwegung (für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen) im Viertel.
Würde man die Tankstelle auch gleich mitdenken, könnte hier ein richtig großer und schöner Park entstehen. Als Ausgleich für die totale Versiegelung der Quadrill:
Die Grundbuchauszüge der drei Grundstücke dazu zum Download:
In einer Anfrage wollen wir zusätzlich klären, wie die Nutzung der letzten Jahre durch die Dywidag/Bodner Bau vergütet wurde.
Ein Teil der genannten Fläche (rund 1.800 m²) wird seit Beginn der Bauarbeiten am Quadrill als Parkplatz für die Bauarbeiter:innen genutzt. Wird dieser Baustellenparkplatz – verschenkt oder bezahlt?
Hier alle Fragen zum Download:
Am Tag für die Firmen der Quadrill (Dywidag-Bodner-Bau), am Abend für die Black Wings!
Medienberichte:
Die Bürgerinitiative Tabakfabrik - wir reden mit hat dazu eine Petition gestartet: "Widerstand gegen die Garage im Kaplanhofviertel."
Im Oktober 2025 wurde im Rahmen des Linzer Sonderstadtsenats zum Budget 'ganz überraschend' der Bau einer zusätzlichen Garage mit 200 Stellplätzen im Kaplanhofviertel beschlossen.Gegen diese Garage wehren wir uns vehement, da sie ein Folgeschaden des von Beginn an vollkommen überzogenen Projekts Quadrill ist. Ohne echten Plan und Stadtentwicklung wurde verdichtet, verdichtet und nochmals verdichtet – erst jetzt (faktisch nach Fertigstellung) kommen scheibchenweise die Fehlplanungen und Folgeschäden in Form zusätzlicher Versiegelungen ans Licht.
👉 Stattdessen braucht das Viertel mehr Durchgrünung, Parks, öffentlichen Verkehr und echte Lebensqualität – aber sicher keine neuen Garagen, die nur noch zusätzlichen Verkehr erzeugen.
Wir rufen daher zum Widerstand gegen diese Garage und zusätzliche Parkplätze auf!!
So würde eine eine Garage statt einem Park aussehen.

Die "Tabakfabrik-Quadrill-Garage": Zukunftsmusik oder ein schlechter Scherz?
(Bilder der möglichen Garage mit KI bearbeitet.)

Zur geplanten Garage stellen wir auch eine Anfrage in der Oktober Gemeinderatssitzung.
Hier der Download der Anfrage:
Medienberichte:
14.10.2025: OÖN: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/warum-die-tabakfabrik-eine-hochgarage-plant-und-anrainer-unterschriften-sammeln;art66,4097069

Unser Kommentar dazu: Die Quadrill hätte dazu dienen müssen, um den Bestand der Tabakfabrik zu unterstützen und das zu liefern und zu komplementieren, was im Bestand fehlt und nicht möglich ist... u.a. Parkplätze.... der Neubau wurde aber (aus Gier und aus Inkompetenz von Seiten der Stadtplanung und Stadtpolitik und den GF der Tabakfabrik) so überzogen, dass jetzt im Umfeld noch Parkplätze errichtet werden müssen. Verheerend. Auch war der Parkplatz auf der Trasse hinter der Fleischmarkthalle (hier am Bild) als PROVISORIUM geplant.
Das kann im Wortprotokoll vom Oktober 2018 nachgelesen werden. Wortprotokoll-Auszug der 28. Gemeinderatssitzung am 25.10.2018
23./24.Oktober, 2025, MeinBezirk.at

"Im Kaplanhofviertel soll für den Quadrill-Irrsinn eine weitere, neue Garage gebaut werden! Diese Vorgehebsweise ist Betrug an den Linzer:innen, den Anrainer:innen und sicher keine professionelle Stadtentwicklung.
Spätestens damit ist der kolossale Schaden durch die Quadrill für jeden ersichtlich: Ohne Plan und echte Stadtentwicklung wurde zuerst verdichtet und nochmals verdichtet, die Umweltverträglichkeitsprüfung umgangen um nun im Nachhinein und scheibchenweise im Umfeld der Tabakfabrik Parkplätze zu betonieren.
Laut heutigem Sonderstadtsenat zum Budget, „ILG-Investitionen“, soll nun 'ganz überraschend' eine zusätzliche Garage mit 200 Stellplätzen im Kaplanhofviertel nachgezogen werden. So vorzugehen ist Betrug und vorsätzliches Lügen. Denn das wahre Ausmaß dieses Megaprojekts Quadrill wurde von Anfang an verschwiegen. Statt nach dem Wegfall der 2. Schienenachse (diese, sprich sehr guter ÖV wäre die Voraussetzung für extreme Dichte) zu reduzieren, wurde sogar massiv erhöht und die Tiefgarage reduziert.... 525 Stellplätze "nachgesehen", um die Umweltvertröglichkeitsprüfung zu umgehen.
Die werden nun über das Hintertürl, im Nachhinein, errichtet. Stadt Linz, ILG und BODNER BAU stecken unter einer Decke. Das ist für mich strukturelle Korruption.
Diese Garage und die neuen Stellplätze gehören sofort gestoppt. Das Kaplanhofviertel braucht eine bessere Durchgrünung, Parks und Öffentlichen Verkehr - nicht neue Garagen und noch mehr Verkehr.

Autorin: LinzPLUS
4.10.2025






































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