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Fall Dynatrace: Ergebnisse der Städtebaulichen Kommission müssen schnell auf den Tisch

Letzte Woche hat die Städtebauliche Kommission zum Fall Dynatrace getagt. „Die Ergebnisse gehören nun sofort auf den Tisch und öffentlich gemacht sowie mit den rund 200 Anrainer:innen und umliegenden Firmen diskutiert.“ fordert Lorenz Potocnik, Stadtentwickler und Fraktionsobmann der LinzPLUS. „Schön langsam wird es auch Zeit, dass Planungsstadtrat Prammer wieder auftaucht und sich zu einem Gespräch vor Ort traut. Wegducken und abwarten, was Immobilienentwickler Neunteufel so liefert, ist 1970er Jahre Style.“

Was sagt die Städtebauliche Kommission, dazu?


Vor der Fleischmarkthalle sind „nur“ 35 Meter Höhe geplant

Für die Anrainer ist das Dynatrace-65-Meter-Hochhaus-Projekt eine enorme Verunsicherung. „Plötzlich scheint nichts mehr sicher. Solche Projekte erschüttern das Vertrauen. Bestehende städtebauliche Grundsätze sind plötzlich nicht mehr gültig, fundamentale Widersprüche tauchen auf, es ist offensichtlich, dass in diesem Fall wieder einmal einfach nur mächtige Immobilienplayer versuchen ihr Ding durchzuziehen.“ so Potocnik. So wird nur 300 Meter entfernt - beim ehemaligen Reifen Bruckmüller - in Kürze ein neuer Bebauungsplan erstellt. Vor der Fleischmarkthalle, direkt an der Unteren Donaulände soll ein „nur“ 35 Meter hohes Haus möglich sein. Basis dafür sind die Untersuchungen der Städtebauliche Kommission vom Oktober 2020. Diese sieht eine etwas höhere Dichte als normal vor und begründet diese auch gut. www.linz.at/images/files/Staedtebauliche_Kommission_Schlachthof_Linz_2.pdf


Auch zum Areal des jetzigen Dynatrace-Hochhauses hat die Kommission damals eine Aussage getroffen: ausschließlich niedrige Gewerbe-Verbauungen sind vorgesehen. „Wie ist das zu begründen? Gar nicht! Es ist einfach reine Willkür. Projektentwickler und Multimillionär Neunteufel versucht einfach nur sein billiges Grundstück zu vergolden und die Stadtpolitik scheint das auch noch zu unterstützen. Ein 65 Meter Hochhaus auf nur 2000 m2 Grundfläche und dazu eine 7-stöckige Parkgarage wenige Meter neben Einfamilienhäusern haben keine Berechtigung. Für Dynatrace gilt es schnell den richtigen Standort zu finden. Davon gibt es viele in Linz, zum Beispiel die Post-City beim Bahnhof, die ist vor allem bestens angebunden.“


Auch Grundstück bei Fleischmarkthalle sehr gut geeignet

„Doch auch das bald neu gewidmete Grundstück bei der Fleischmarkthalle wäre ideal für Dynatrace.“ So Stadtentwickler Potocnik. „Die Lösung liegt oft so nah. Das Grundstück ist groß genug, um ganz Dynatrace unterzubringen. Auch wertvolle Zeit würde gespart werden, weil dort sofort losgelegt werden könnte, anstatt

1 ½ Jahre bei der Umwidmung und Bebauungsplanänderung zu verlieren. Bürgermeister Klaus Luger sollte hier rasch zwischen den Eigentümern (Handlbauer) und Dynatrace vermitteln, damit diese tolle Firma schnell einen ausbaufähigen Standort bekommt.“



Medienberichte:

Ungeduld rund um geplanten Dynatrace-Zubau (MeinBezirk.at, 17.2.2022)

Neue Vorgaben für das Areal rund um Dynatrace (nachrichten.at, 18.2.2022)


Mehr zum Thema:

+++ Raus aus der Sackgasse. Dynatrace ist so nicht genehmigungsfähig. Wir verlieren wertvolle Zeit. +++

+++ Linzer Planungen folgen keinerlei selbst gesteckten Zielen! So kann es nicht weitergehen! +++

+++ Fall Dynatrace macht klar: Linz braucht dringend eine Standortagentur! +++


Österreich Printversion, 18.2.2022


Krone Printversion, 18.2.2022

Bezirksrundschau, 26.2.2022


#wirsindlinz#weillinzmehrbraucht#linzplus#absolutunabhängig#wirkümmernuns #stadtplanung #dynatrace


Autor:in: Linz+

17.2.2022