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Ein Jahr Bürgermeister: ‚Didi‘ ist vom Vorgänger kaum zu unterscheiden

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  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Genau vor einem Jahr wurde Bürgermeister Dietmar Prammer angelobt. Es gab zarte Hoffnung auf eine Änderung im Stil, im Umgang miteinander und in der Beteiligung der Bevölkerung. Trotz jungen Teams geht es weiter wie bisher. Ein wirklicher Unterschied zum Vorgänger ist nicht erkennbar. 

Ein Jahr Bürgermeister Didi Luger, ähh Klaus Prammer, äh... Didi Klaus Prammer.


„Sind wir uns ehrlich“, so PLUS-Mann Lorenz Potocnik, „außer ein bisschen Wohlfühl-PR hat sich seit Lugers Abgang nicht viel geändert. Bei den Finanzen wird aus Angst vor den Wahlen im September 2027 weiter auf Schulden und Machterhalt statt Konsolidierung gesetzt. In der ‚Stadtplanung‘ gibt es eben keinen Plan und keinen Weitblick, dafür nach wie vor viele Anlasswidmungen und Passivität.”  Und der Stil? Auch da hat sich wenig geändert: “Immer noch stehen Macht- und Klientelpolitik vor öffentlichem, städtischem Interesse.“ 


Wenn es heiß wird geht Didi in Deckung

„Egal ob bei der Budgeterstellung, der Nibelungenbrücke oder bei den Baumfällungen im Bergschlösslpark“, so Potocnik, „wenn es heiß wird, ist vom Bürgermeister nichts zu hören und nichts zu sehen.“ Dann muss Stadtrat Gegenhuber ausrücken oder es herrscht einfach Stille. 

„Kein Wunder, dass die Budgeterstellung 2026 ein derartiger Bauchfleck geworden ist. Aus Angst vor der Wahl im September 2027 hat die SPÖ es offenbar vorgezogen, mit neuen Schulden ‚Normalität‘ zu suggerieren, statt die Bevölkerung über die äußerst schwierige Lage mutig und ehrlich aufzuklären und eine Konsolidierung einzuleiten. Und zwar sofort, nicht nach der Wahl.“ 


Ist das Leadership? 

„Nein,“ so Potocnik unverblümt, „Prammer ist Jurist und in der Verwaltung groß geworden. Und so macht er auch Politik. Das ist nach einem Jahr offensichtlich. Nach Luger ist das vielleicht für einige beruhigend. Für uns nicht. Statt Verwaltung braucht Linz Esprit, Leadership, Originalität und Gestaltung. Und eine selbstbewusste Stadtentwicklung. Gefragt sind Mut und Kommunikation, um die Krise bei den Hörnern zu packen.“  


Gerade bei der so wichtigen Linzer Stadtentwicklung braucht unsere Stadt Selbstbewusstsein. Projekte wie die Tabakfabrik-Garage im Kaplanhofviertel sind symptomatisch für die Kurzsichtigkeit und den Pfusch. “Doch auch bei der IT:U gab es keine Initiative des Bürgermeisters, diese neue Institution ins Zentrum und ohne Verbauung von wertvollem Grünland zu bringen.” so Potocnik konsterniert. “Dasselbe bei der A26. Der Vertrag sieht einen Ausstieg bei einer 10% Kostensteigerung vor. Diese ist bereits bei 140%. Warum setzt Dietmar Prammer - trotz aller beschlossenen Ziele wie der Klimahauptstadt - immer noch auf MIV? Woran fehlt es, diesen Pfad zu verlassen? Und warum blockiert er - wie sein Vorgänger - mit allen möglichen juristischen Tricks die legitime und notwendige Volksbefragung?”



Medienberichte:

5.2.2026, OÖN

5.2.2026, Krone

6.2.2026, OÖN


Februar 2026, Linza_Interview: Auch über seinen Nachfolger Dietmar „Didi“ Prammer lassen Sie kaum ein gutes Haar. Ist er ein anderer, besserer oder schlechterer Luger?

"Er ist Jurist. Und so macht er auch Politik. Nach Luger ist das vielleicht für einige beruhigend. Für uns nicht. Statt Verwalten braucht Linz Esprit, Leadership, Originalität und Gestaltung. Und eine selbstbewusste Stadtentwicklung. Gefragt sind Mut und Kommunikation, um die Krise bei den Hörnern zu packen."

Interview zum Download:



Autorin: LinzPLUS

5.2.2026

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