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Alltagsfitness im Wartehaus

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  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Linz hat sich mit der 2025 beschlossenen Gesundheitsstrategie zum Ziel gesetzt, „allen Linzer:innen ein gesundes Leben zu ermöglichen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Hintergrund“. Die Vision ist laut Strategie klar: „Linz soll eine Stadt sein, in der Gesundheit für alle zugänglich, sichtbar und erlebbar ist.“ Dabei wird betont, dass Gesundheit „ein Querschnittsthema ist, das alle Lebensbereiche berührt“ und „die Gesundheitsstrategie daher nicht als isoliertes Projekt zu verstehen ist, sondern als gemeinsamer Gestaltungsauftrag an Politik, Verwaltung, Institutionen und Stadtgesellschaft.“ 


Workout statt langes Warten: Die Zeit an der Haltestelle kann für ein paar einfache Übungen genutzt werden. Das fördert Bewegung im Alltag, steigert das Wohlbefinden und macht aus Wartezeit einen gesundheitlichen Mehrwert.


Eine spielerisch-sportliche Möglichkeit, die Gesundheit der Linzer:innen im Alltag zu verbessern, könnten Fitnessübungen während der Wartezeiten bei den zahlreichen Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sein. Praktisch nebenbei könnten die Wartenden so ihre Zeit - in Summe täglich 1000de von Stunden - für ihre Fitness nutzen. Die kurzen Workouts könnten in Form kleiner Körperübungen, im Stehen oder mit einfachen Fitnessgeräten wie z.B. einer Reckstange in unmittelbarer Nähe der Haltestellen erfolgen. Schilder, Poster oder ein QR-Code zu kurzen Videos würden Anleitung und Anregung liefern. Diese Idee der unkomplizierten Alltagsfitness an den Linzer Haltestellen sollte gemeinsam mit der  Linz Linien GmbH durchdacht und wenn möglich als erster Versuch an ausgewählten Haltestellen bis Sommer 2026 umgesetzt werden. 


Download des PLUS-Antrags - Resolution an die Linz AG:

Die Wartezeit an Haltestellen mit Fitnessübungen verkürzen. Das ist die Idee des PLUS-Antrags.


Wartezeit Workout - Andere Städte machen es vor:

Wartezeit an Haltestellen wird oft als verlorene Zeit empfunden. Dabei lässt sie sich sinnvoll nutzen: Mit einfachen, unauffälligen Übungen im Sitzen oder Stehen kann Bewegung ganz niederschwellig in den Alltag integriert werden. Der Fokus liegt auf Mobilisations- und Stabilisationsübungen, für die keine besonderen Vorkenntnisse nötig sind. So wird aus Warten ein gesundheitlicher Gewinn.


Andere Städte machen es vor: In Graz werden Haltestellen mit Fitness-Postern samt QR-Code ausgestattet, die zu kurzen Übungen anregen und per Video-Anleitung ergänzen. Das zeigt, wie öffentlicher Raum genutzt werden kann, um Bewegung im Alltag zu fördern – unkompliziert, inklusiv und alltagstauglich.


Beispiel Graz: „Haltestellen-Gymnastik – Entdeckungstour Gesundheit“



Autorin: LinzPLUS

7.1.2026

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