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Baummassaker bei RAIKA Projekt geplant - Bank muss für Millionenschaden aufkommen

Beim Neubau der RAIKA in der Goethestraße/ Blumau ist ein regelrechtes Baummassaker geplant. Während nur wenige hundert Meter weiter 30 Bäume von der Stadt feierlich um 900.000 € gepflanzt und dafür ein guter Untergrund geschaffen wird, vernichtet die willfährige Stadtplanung und Stadtregierung in enger Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bank die gleiche Menge, 30 große, alte und bereits stadtklimatisch wirksame Bäume und den gewachsenen Boden dazu.

Vorher/ Nachher Vergleich: Die markierten Bäume werden fallen! Das Projekt wurde so von ROT, SCHWARZ und BLAU im März dieses Jahres beschlossen. Siehe I1 und I2 hier im Wortprotokoll 13. Gemeinderatssitzung am 23.3.2023 um 14 Uhr (linz.at) Linzplus hat damals dagegen gestimmt. siehe wiederum I1 + I2 https://www.linzplus.at/post/plus-minus-13-gr-sitzung23


Das geht auf keine Kuhhaut mehr!

„Teilweise sind die Bäume schon markiert, zum Teil auch nicht, obwohl sie keinerlei Überlebenschance haben. Am Online-Baumkataster ist gleich gar nichts dazu zu finden.“ berichtet Potocnik von einem Lokalaugenschein gestern Donnerstag. „Einer der Bäume hat einen Umfang von über drei Metern und ist wohl über 100 Jahre alt. Entlang der Goethestrasse muss die gesamte, ausgewachsene Allee weichen, weil dort eine riesige Tiefgarage, die in den öffentlichen Bereich hineinragt, genehmigt wurde.“

Freundschaft von Klaus und Heinrich kommt uns teuer zu stehen.

„Wie ist das möglich?“ fragt sich Stadtentwickler Potocnik „Wie ist es möglich, dass wir ständig von Klimahauptstadt reden, Millionen für Klimastudien und -projektchen ausgeben und in der Realität Investoren (Bodner Bau z.B. in der Gruberstraße Volkswirtschaftliche Bewertung großer stadtklimatisch wirksamer Bäume) oder hier die RAIKA bestehende alte Bäume, die bereits hochwirksam sind, vernichten?“

Liegt es daran, dass die eine Hand nicht weiß was die andere tut? Oder liegt es daran, dass die Stadtregierung mit medienwirksamen Greenwashing bereits zufrieden ist? Oder liegt es daran, dass Bürgermeister Klaus Luger und RAIKA Generaldirektor Heinrich Schaller Best Friends sind und seit Jahren gemeinsam Urlaub machen, wo sie sich die Wünsche der RAIKA einfach ausschnapsen?

„Egal wie, die Linzer:innen zahlen drauf. Und zwar mehrfach. Sie verlieren öffentlichen Raum, 30 Bäume im stadtklimatischen und volkswirtschaftlichen Wert von mehreren Millionen €, müssen die Schäden dafür selbst bezahlen, bekommen von der RAIKA keine Entschädigung und werden mit Klimaprojektchen getäuscht“ ist Potocnik fassungslos über diese Vorgänge. „Der neue Bebauungsplan für die RAIKA Zentrale wurde nur auf die Bedürfnisse der Bank zugeschnitten. Wieder einmal öffentlicher Raum geopfert (1/3 des Straßenraums wird verbaut) um Bauplatz und einen „Campus“ für die Bank zu schaffen. Anstatt einer Verbesserung im Zuge eines so wichtigen Projekts, gibt es Verschlechterung, mehr Verkehr (Strasse wurde verlegt), weniger Bäume, weniger gewachsener Boden, keine Erdkoffer.“

Die markierten Bäume sollen fallen.


RAIKA muss für Schaden aufkommen, nicht der Steuerzahler.

„Ich fordere, dass die RAIKA den Schaden bezahlt und für echten Ersatz sorgt. Nicht Pseudobäumchen oder hübsches Buschwerk in Betontrögen auf Tiefgaragen sondern echte Bäume im Neustadtviertel und unmittelbaren Umfeld in Wert von 5 Millionen €. Das ist das Mindeste, dass die RAIKA hier leisten muss um den Schaden für die Linzer:innen und Anrainer:innen zu begrenzen.“


Baumkataster und Bebauungspläne (links der alte, bis März 23 rechtswirksame, rechts der neue, auf Wunsch der RLB) - 30 große Bäume und gewachsener Boden werden zerstört.

Hübsche Renderings täuschen wieder einmal viel Grün und Weite vor. Die Realität sieht anders aus. 30 große Bäume und gewachsener Boden werden zerstört, die Anrainer:innen (rechts Bild) bekommen die Strasse)


Downloads des Bebauungsplans alt (rws) und neu sowie des Gemeinderatsantrags:

BPl_Goethestraße_Blumauerstraße_rws_BPl
.pdf
PDF herunterladen • 225KB
BPl_Goethestraße_Blumauerstraße_BPl
.pdf
PDF herunterladen • 809KB

ANTRAG GEMEINDERAT

BPl_Goethestraße_Blumauerstraße_GR-Vorlage.docx
.pdf
PDF herunterladen • 254KB


Downloads des Flächenwidmunsplans alt (rws) und neu sowie des Gemeinderatsantrags:

FlWPl_Goethestraße_58_rws_FlWPl
.pdf
PDF herunterladen • 314KB
FlWPl_Goethestraße_58_FlWPl
.pdf
PDF herunterladen • 789KB

ANTRAG GEMEINDERAT

FlWPl_Goethestraße_58_GR-Vorlage.docx
.pdf
PDF herunterladen • 221KB

Chronologie

Facebookwatch 14.11.23: https://fb.watch/oj3IjhWnca/ Der "Klimapark" der RLB wird entschlossen umgesetzt


Facebook Post vom 31.3.23: "RLB-Campus. Bei diesem "Bericht" der Rundschau vermisse ich die Kennzeichnung als Werbung. Ich kann euch gar nicht sagen, wie mich solche Artikel in der Linzer Medienlandschaft mittlerweile verzweifeln lassen, denn es wird einfach gelogen. So behauptet der Bürgermeister unwidersprochen: "Durch den Neubau werden Neustadt- und das Franckviertel näher zusammenrücken." Ach so, ja wie denn?! Oder es steht, dass "Grünflächen und ein Spielplatz errichtet werden". Diese gibt es aber bereits und eher das Gegenteil ist der Fall, Grünflächen und Bäume verschwinden und an den bestehenden Spielplatz (bisher ruhig) wird eine laute Straße verlegt. Diese Verlegung wird im "Bericht" als "muss" bezeichnet, was ebenfalls falsch ist. "Im Zuge des Baus muss auch die Goethestraße verlegt werden. Damit soll sich die Situation für Radfahrer sowie Fußgänger verbessert werden." Herrje, das ist einfach Bullshit. Die Straße wird auf Wunsch der RLB verlegt, Radfahrer und Fußgänger erfahren dadurch keinerlei Verbesserung. +++

Die Wahrheit über diese strukturell korrupte Geschichte und die verpasste Chance für die Goethestraße und das Neustadtviertel gibt es hier: www.linzplus.at/post/rad-ost-west-achse-goethestraße


Facebook Post vom 21.3.23: "Die Raiffeisen Landesbank OÖ wünscht - unser Bürgermeister und die Stadt Linz springen. Weil die RAIKA einen verkehrsberuhigten "Campus" will, wird die Goethestraße einfach verlegt. So fahren in Zukunft die Autos bei den Nachbarn vorbei. +++ Doch diese Verlegung bietet auch eine Chance. „Anstatt einfach nur klein-klein und brav auf die Wünsche der RLB zu reagieren und die Straße auf die Rückseite der RLB zu verlegen, könnten wir die Gelegenheit beim Schopf packen, größer denken und die ganze Goethestraße komplett neu entwerfen." Die ganze Info hier


Facebook-Watch vom 11.9.21: "PotocNIK deckt auf: Banken, Straßenverlegung und Freunderl. Werden hier die Interessen der Linzer:innen oder der mächtigen Raiffeisen Landesbank vertreten? Nr.5: Der Fall 'RLB Campus'."


Facebook Post März 2021: "In der letzten Gemeinderatssitzung wurden mit Stimmen der SPÖ, der FPÖ und der ÖVP alles für die XXLutz-Kiste an der Donau hergerichtet. Meine Wortmeldung dazu:...."


Facebook Post11 Februar 2020: "Es ist Zeit, in diesem Linz-Drama einen Blick zurück zu werfen. Einmal mehr zeigt die Verquickung von RLB, XXLutz und Bürgermeister Klaus Luger, dass Linz keine echte, eigene Stadtentwicklung betreibt, sondern nur getrieben wird.

Im Januar 2018 habe ich die Pläne der RLB, den XXXLutz von der Goethestraße auf die Donaulände zu verschieben, öffentlich gemacht. https://www.nachrichten.at/.../UEbersiedelt-Moebel-Lutz... ----> Ich habe in weiterer Folge alternative Standorte für die RLB selbst (die ja mit ihrem Wunsch auf das Lutz-Grundstück in der Goethestrasse zuzugreifen, das alles in Gang gesetzt hat) und den Lutz präsentiert. (RLB über die Tiefgargae am Südbahnhofmarkt, Lutz in die Postcity) https://www.linza.at/xxlutzmoebelhaus/ ----> Mit in dieser Sache Gleichgesinnten habe ich versucht zu erklären, welches Potential das Grundstück an der Donau hat, mit der Tabakfabrik und der Markthalle und dem mittelfristig freiwerdenden Schlachthof (3 Hektar) in unmittelbarer Nähe. https://www.heute.at/.../so-soll-linz-endlich-naher-an... ----> Hier, und nur hier, zwischen den Brücken, kann sich Linz (meines Erachtens auch höher) ans Wasser entwickeln. ----> Sogar die städtebauliche Kommission hat (allerdings viel zu spät! und mit bereits gefällten Vorgaben!) daran gearbeitet.... auch der Gestaltungsbeirat hat noch sein Bestes gegeben um die Architekturqualität zu steigern.

All das hat nicht geholfen. All das hat an der eigentlichen, stadtentwicklerischen Fehlentscheidung, (die wiedereinmal im Hinterkämmerchen getroffen wurde) nichts geändert. Mir blutet das Herz wie das einst stolze Linz, offenbar aus inhaltlicher und personeller Schwäche seine großartigen Chancen für kurzfristige, private Interessen verspielt und es einfach vergeigt Am Ende hat sich Heinrich Schaller von der RLB durchgesetzt, Bürgermeister Klaus Luger hat brav mitgeholfen und die grobe Grundstücksrochade ist "gelungen". .....



Facebook Post vom 1.2.2020: "Luger unchained: Unser Bürgermeister richtet dem zuständigen Vize aus, daß dieser "seine Kompetenz überschreite". Der macht aber nur seinen Job und lässt den Gestaltungsbeirat arbeiten. Noch offensichtlicher kann sich Klaus Luger mit dieser Aussage (bitte unten lesen) nicht mehr zum verlängerten Arm von RLB und XXXLutz machen. Ich bin mittlerweile sicher: Wir brauchen eine neue Stadtführung, die wirklich das Wohl der Stadt anstrebt. Oberösterreich Krone berichtet." https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid0259qWmVX18RiPbzknv3n4wdpKSRDKeQRbch1y7weDu49PnjkRcD82isGJ4WKsB4Zrl&id=742665699114646


Facebook Post vom 12.12.18: "Ich kopier euch heute einmal einfach meine Presseaussendung von gestern rein. Das Video von Samstag (siehe weiter unten) hat ja schon wieder einiges an Pressemeldungen in Gang gesetzt: Verlegung der Goethestraße soll zulasten der Bewohner durchgedrückt werden Das nächste XXL-Bauprojekt in zentraler Lage, bei dem auf die Bewohner wenig Rücksicht genommen wird: Die Raiffeisen Landesbank (RLB) will ihre Zentrale wesentlich erweitern – und dazu die vielbefahrene Goethestraße kurzerhand einfach in eine dichtbewohnte bisherige Sackgasse verlegen. „Das Bauvorhaben der RLB ist grundsätzlich durchaus schlüssig, darf aber nicht über Köpfe der Bewohner hinweg durchgedrückt werden. Ein kooperatives Planungsverfahren wie bei der Kaserne Ebelsberg ist unerlässlich“.....


Facebookwatch 9.12.18: "Linz kommt nicht zur Ruhe. Nächster Schildbürgerstreich: Die RLB verschiebt den XXLutz von der Blumau an die Donaulände. Im Hintergrund läuft schon der Architekturwettbewerb dazu. Und die Stadtentwicklung? Wer macht die eigentlich?!" https://fb.watch/o4IF6WUqYY/


Facebook Post vom11. Mai 2017: "Hier will ich durch! Die Raika stellt nämlich - vom Südbahnhof kommend - ein ganz schönes Hindernis dar. Und wir Fußgänger brauchen kurze Wege und Abkürzer damit es noch mehr Spaß macht. Ich habe da eine "Resolution" an die RLB gestellt, sie möge sich öffnen."


UPDATE 3.11.2023


Greenwashing-Alarm!


Nur wenige Stunden nach unserer Presseaussendung am Freitag 3.11. hat die RLB schon reagiert und versucht das Baummassaker schön zu reden. In der RLB-Aussendung könnte man fast den Eindruck gewinnen, sie seien Opfer (nicht Täter) und die Situation würde In Zukunft viel besser (nicht wesentlich schlechter) und sie tut eh so viel und „Grün“ sei ihr ein großes Anliegen. Für die RLB mag das ja stimmen, für die Öffentlichkeit und die Anrainer nicht.


Lasst euch das auf der Zunge zergehen und unsere Replik jeweils gleich darunter dazu.


Interessant ist auch noch, dass zwar schon alle Bäume mit Schleifen zum Fällen markiert sind, sich aber niemand, weder die Stadt (zuständig ist die Grüne Eva Schobesberger) noch die Bank bemüßigt gefühlt haben, transparent vorzugehen und VORAB zu informieren. Keine Pläne, kein Zeitplan, keine ernsthafte Begründung. Nur „dieser Baum muss durch einen jüngeren ersetzt werden" steht auf den Bändern der zum Fällen bestimmten Bäume.


Das ist übelster Euphemismus. Die Wahrheit: dort kommt eine Tiefgarage unter den Gehsteig (öffentlicher Grund), die Megabaustelle braucht Platz zum Einrichten und gewachsenen Boden wird vernichtet, Ersatzpflanzungen werden also nie die Qualität der jetzigen Bäume entfalten, neu gepflanzte Bäume überhaupt erst in 30-40 Jahren (2070!) Wirkung erzielen.


RLB OÖ stockt beim Neubau der Firmenzentrale Baumbestand auf eigene Kosten deutlich auf

Im Zuge der Vorarbeiten für den Neubau der Firmenzentrale der RLB OÖ werden ab Mitte November 20 Bäume verpflanzt, es (1) müssen allerdings auch 16 Bäume gefällt werden, (2) die nach genauer Analyse durch einen Baumgutachter als nicht mehr erhaltenswert bewertet werden. Die Baumpflanzungen werden nach dem (3) Schwammstadt-Prinzip bzw. eines integrierten umfassenden Regenwassermanagements realisiert.


(1) Wieso „müssen“? Ist das ein Schicksalsschlag? Nein, die Bäume (und somit das öffentliche Interesse und öffentlicher Wert) werden geopfert zu Gunsten privater Interessen der Bank, zum Schaden der Öffentlichkeit. Wer bezahlt diesen Schaden? Wie ist das möglich?


(2) Wer ist der Baumgutachter? Alle Gutachten auf den Tisch! Abgesehen davon: Nicht, weil sie nicht erhaltenswert sind, werden sie gefällt, sondern weil die RAIKA dort baut und die Stadt es erlaubt das unter öffentlichem Grund eine TIEFGARAGE errichtet wird und weil sie Platz für ihre Baustelle wollen. So kann man Opfer-Täter umdrehen. Wer fällt drauf rein?


(3) Wo? Ohne präzise Pläne ist das nicht glaubwürdig und nur eine nette Beruhigungspille für Naivlinge und Gutgläubige. Ohne Vertrag mit der Stadt ist das nichts wert. Am Ende „ist es leider nicht passiert, weil es technisch nicht möglich war“. Zum Beispiel.


Der (4) Neubau sieht insgesamt eine starke Begrünung des Areals vor. So werden nicht nur (5) 47 Bäume neu gepflanzt und damit der Baumbestand im Vergleich deutlich aufgestockt. Insgesamt werden auch etwa (6) 5.000 Quadratmeter, die aktuell noch größtenteils von Asphalt bedeckt sind, wieder entsiegelt und teils begrünt. Darüber hinaus werden zusätzliche neue Grünflächen in der Größenordnung von rund 500 Quadratmeter am unmittelbaren Areal hinzukommen.


(4) Der Neubau ist ein Beton-Glas Bau mit riesiger Tiefgarage. Wo soll diese Begrünung stattfinden? Am Dach? Was haben die Anrainer davon, bitte? Die brauchen Bäume, Bäume, Bäume und Bäume brauchen gewachsenen Boden oder Erdkoffer. Dazu ein Beitrag auf unserem Blog: https://www.yumpu.com/de/document/read/67387757/plusheft2/12 Wir müssen endlich über QUALITÄTEN in dieser ganzen Begrünungsdebatte reden. Zu viel davon ist einfach Greenwashing-Scheiße.

Ich denke übrigens nicht, dass das Dach statisch so ausgeführt sein wird, dass dort ein Wald entsteht, der für das lokale städtische Mikroklima relevant wäre.


(5) Wo, worin, was ist der Untergrund? Die Anzahl per se ist KOMPLETT UNINTERESSANT. Nur ihr Potential, und das ist wiederum nur über den UNTERGRUND entfaltbar. Nur wenn ein Baum groß und alt wird, entfaltet er stadtklimatische Wirkung durch Verdunstung des Wassers, das er aus dem Untergrund saugt. Auch hier wieder. Ohne präziser Pläne und ist das alles nur Blabla.

Übrigens: Um die Wirkungen eines Altbaumes mit einem Kronendurchmesser von etwa 20 Metern hinsichtlich seiner Umweltleistungen wie Luftfilterung, Beschattung, Kühlung und CO2-Speicherung zu ersetzen, braucht man zirka 400 Jungbäume


(6) Das gleiche wieder…. Irgendwelche Quadratmeterzahlen (Mengen) sind vollkommen uninteressant. Es geht nicht um hübsches Oberflächengrün oder Golfrasen, sondern um stadtklimatisch wirksame Maßnahmen. Wenn die Tiefgarage mit Gras bedeckt ist, ist das weder eine Entsiegelung noch eine wesentliche Kühlung. Darum braucht es hier dringend einen Plan der TG und Schnitte.


Dass das Thema Bäume und Nachhaltigkeit bei der RLB OÖ (7) bei der Projektierung der neuen Konzernzentrale äußerst ernst genommen wird, zeigt auch die Tatsache, dass ab Beginn der Bauphase über die gesamte Projektdauer ein baubegleitender Baumschützer das Projekt beobachtet.


(7) Blablabla… Wenn der RLB das wirklich wichtig wäre, dann hätten sie nicht die Straße zu den Anrainern verlegt und die Tiefgarage so klein als möglich gehalten um in Sachen Mobilität Vorreiter zu sein. Gerade in Zürich gesehen. Hochhaus ohne TG, direkt beim Bahnhof. So geht das. Die haben das wirklich ernst genommen.


Die (8) gesamten Kosten für die Begrünungen, Neupflanzungen etc. trägt die RLB OÖ allein. (9) Darüber hinaus beteiligt sich die RLB OÖ an der „Baumpflanzoffensive Neustadtviertel“.

(8) Ja wer denn sonst?!!! Vielleicht auch noch der Steuerzahler? Nach dem große 30 Bäume auf öffentlichem Grund vernichtet werden?! (Umpflanzungen funktionieren so, mit älteren Bäumen i.d.R. nicht. In wenigen Jahren sind die voraussichtlich tot, das Geld wäre besser in Erdkoffer und Untergrund gesteckt.)

Der Schaden den die RLB verursacht ist ein Vielfaches von dem, was sie da an Bemühungen vorgeben.

(9) Diese „Beteiligung ist offenbar bisher als Geheimprojekt gelaufen. Höre ich zum ersten Mal, in welcher Höhe? Oder nur mental? Wie genau? Wo?


Medienberichte bzw. mehr Info dazu


10. November 2023: OÖN berichten vom Versuch der RLB das ganze als "positive Aktion" darzustellen: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/der-gruene-daumen-der-raiffeisenbank;art66,3896135



Blogbeitrag


Autorin: Linzplus, Lorenz Potocnik


3.11.2023

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