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Skateboardanlagen: Wirklich genutzt werden nur vier Anlagen. Echte Investitionen dringend notwendig!

„Während der „Spitzensport“ und aktuell gerade die wenigen Mitglieder der Segelflugvereine in Linz mit hunderttausenden € gefördert werden, wird das Skateboarding mit tausenden jungen Sportler:innen, defacto ignoriert.“ so Andreas Pfleger, ausgewiesener Experte und Kenner der Szene. „Da hilft auch keine Wohlfühl-Pressekonferenz von Frau Hörzing, bei der diese verkündet, wie toll nicht alles sei. Das entspricht nicht der Realität. In der Szene kann und wird das jeder bestätigen. Die bestehenden Anlagen sind uralt, viele unbrauchbar, mit 20.000 € jährlich kann gerade einmal ein wenig saniert werden.“

Wirklich genutzt werden nur vier Anlagen.


Andreas Pfleger mit den über 900 Unterschriften seiner Petition, die bereits mit einem Linzplus Bürgerantrag im Jänner 2022 in den Gemeinderat eigebracht wurde.

->> Zum Nachlesen: 2. Bürgerantrag – Linzer Budget für Skate Parks dank EU-Förderungen endlich aufstocken.


Die Stadt führt stolz 14 Skateranlagen an. Dabei wird ein Bild gezeichnet, dass offenbar den Eindruck erwecken soll, dass Linz sehr viel für die bunte Szene tut. Doch die Realität sieht anders aus. „Von diesen 14 Anlagen werden nur 4 von den Sportlern wirklich genutzt. Das ist der in die Jahre gekommene Urfahrpark, die Skatehalle im Lissfeld, die Anlage in der Grünen Mitte und der Bowl im Ennsfeld.“ so Pfleger verärgert. Alle anderen Parks halten einer kritischen Begutachtung nicht stand und werden – kein Wunder - nicht angenommen: „Alle anderen Parks waren Fehlplanungen, weil Experten und die Szene nicht eingebunden wurden. Deshalb ist die Anlage über dem Tunnel am Bindermichl eine unbrauchbare Betonwüste. Das gleiche war der Mini-Skatepark im Franckviertel oder die in der Solarcity. Auch hier wurde die Szene nicht befragt. In Oed ist die Anlage so schlecht gepflegt, dass die Glasfasern schon rausschauen. Von 14 Anlagen kann also einfach nicht die Rede sein. Das wäre wünschenswert, aber die Realität sieht anders aus. Schönreden hilft hier nicht.“ Hält Pfleger nicht mit Kritik zurück.


20.000 € sind unfair

Für den sk8park in Urfahr werden heuer €20.000,- brutto ausgegeben. Bei den aktuellen Preisen geht sich da fast nichts aus. Vielleicht ein Obstacle. Der Park braucht aber ein komplettes Redesign und eine Investition von ca. 250.000€. Seit Mitte der 1990er (!) Jahren ist dort nicht viel passiert. Alles andere ist nicht einmal ein Trostpflaster. Für so ein Redesign haben fast 1000 Skater und Skaterinnen bei der Petition von Andreas Pfleger unterschrieben. Das ist ein echter Breitensport. „Als Skater und Linzer kann ich nicht verstehen, warum dieser Jugendsport – noch dazu olympische Disziplin – im Vergleich zu anderen Sportarten so schlecht behandelt wird.“ so Pfleger mit fast 1000 Unterschriften seiner Petition in der Hand.


Zur Petition (bereits abgeschlossen): Zeitgemäßer und funktionaler Skatepark für Linz | mein #aufstehn


Medienberichte:

Hot or not: Linzer Skateboard-Infrastruktur in der Kritik (Linza.at)


Krone Print: 19.5.2022

Tips Print KW 21



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Autor:in: Linz+

19.5.2022