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Auberg 'Am Teich' - Diese 'Luger-Praxis' muss endlich aufhören!

  • 9. März
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Am Auberg ist offenbar eine Bebauungsplan-Änderung im Gange, „aber nicht, wie man es erwarten dürfte, nämlich im öffentlichen Interesse, sondern nur für ein einziges Investoren-Projekt! Dort wo jetzt Garagen stehen - und eigentlich eine Entsiegelung und Erweiterung der Grünflächen angesagt wäre - soll ein dreistöckiges Gebäude auf Wunsch eines Immobilienentwicklers entstehen.“ ist Lorenz Potocnik, Stadtentwickler und PLUS-Fraktionsobmann, erzürnt. „Hören denn diese Spekulationen und Anlasswidmungen in Linz nie auf? Denkt eigentlich irgendwer an die Nachbarn, die plötzlich ein bis zu 11 Meter hohes Bauwerk direkt vor die Nase betoniert bekommen sollen?“



Auf dem nur 1205 m2 großen Grundstück soll ein 3-Geschosser entstehen. Ursprünglich waren der Wunsch der Investoren sogar fünf Geschosse.



Das muss aufhören: Bürgermeister und Planungsreferent Dietmar Prammer ist gut beraten, mit dieser zehnjährigen ‚Luger-Praxis‘ abzufahren und endlich echte Stadtentwicklung zu betreiben. „Selbstbewusst und im öffentlichen Interesse. Nicht auf Zuruf von Maklern und Immo-Dealern, die das Projekt schon online anpreisen und verkaufen wollen, bevor noch irgendetwas beschlossen wurde.“ Denn das (noch dazu hässliche) Projekt wurde weder im Gemeinderat beschlossen (Bebauungsplan-Änderung), noch je im Gestaltungsbeirat begutachtet.


Bis vor ein paar Stunden war das Projekt noch hier zu finden: 'Referenzen | Zukunfts Immobilien' Screenshot siehe unten Allein die Änderung des Bebauungsplans würde den Eigentümern übrigens einen ‚Widmungsgewinn‘ von rund 1.000.000 Euro verschaffen. Durch diese Bebauungsplan-Änderung würden die Eigentümer:in einen "Widmungsgewinn von über einer Million € machen. Im Hintergrund wird das Projekt bereits angeboten und nach Käufern gesucht. 


„Noch dazu wurden offenbar die unmittelbar betroffenen Anrainer nicht einmal informiert“, so Potocnik, „da wird eine Bebauungsplan-Änderung ohne öffentlichem Interesse in Gang gesetzt und die, die den Schaden hätten, werden nicht einmal informiert.“ Zu sagen, ‚Pech gehabt, ihr seid leider außerhalb des Bebauungsplans‘ geht nicht. Denn die angrenzenden Anrainer sind die eigentlich Betroffenen. Diese gehören einbezogen um Stellung beziehen zu können. „Abgesehen von diesem rücksichtslosen Umgang, gehört dort gar nichts hin. Die Garagen gehören mittel- bis langfristig entfernt und das Gebiet entsiegelt.“ so Potocnik überzeugt.




Das Grundstück wurde laut Kaufvertrag im Dezember 2021 um 400.000 € an die eigens dafür gegründete Projektgesellschaft verkauft. Das Grundstück ist rund 1.200 m2 groß. Es ergibt sich ein Quadratmeterpreis von 332€. Teuer für ein Garagengrundstück, ziemlich billig für Bauland, wo ein dreigeschossiger Wohnbau entstehen könnte.... denn im Umfeld werden 450 m2 große Grundstücke mit Einfamilienhäusern um 800.000 € verkauft. Das ergibt einen Quadratmeterpreis von rund rund 1800 €.


Aussendung der Anrainer:innen 'Am Teich' vom 6.3.2026

Auf einem derzeit mit Garagen bebautem Grundstück “Am Teich“ wird um eine Umwidmung für ein dreistöckiges Wohnhaus mit Tiefgarage angesucht. Die Größe des Projektes und der vorhandene Platz auf einem engen Grundstück sind stadtplanerisch zu hinterfragen. Die gewünschte Änderung des Bebauungsplans ist daher in erster Linie als Spekulationsobjekt ohne öffentliches Interesse anzusehen.



Nicht einmal informiert

Wir, direkt betroffene Anrainer, die an das strittige Investorenprojekt angrenzen, wurden im November 2025 von der Stadt Linz nicht von dem Ansuchen informiert. „Wir haben davon nur zufällig erfahren“, so Anwohner Familie Hirnschrodt und hatten daher nicht die Möglichkeit, Einwände zur Bebauungsplanänderung zu erheben. Die Anlage ragt mit drei Geschossen unmittelbar vor unseren Gärten in die Höhe. Ein wertvoller alter Baumbestand würde dem Bau zum Opfer fallen. Durch die Bedrohung unseres Baumbestandes sind wir von einer geplanten Umwidmung auch direkt betroffen und hätten vorab informiert werden müssen. Im Hintergrund wird das Projekt angeblich sogar schon gehandelt, obwohl noch keine Bewilligung vorliegt. 


Anwohnerin Andrea Schrenk hat vor ein paar Wochen rein zufällig erfahren, dass in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein 3-stöckiges Investorenprojekt errichtet werden soll. „In unserer Straße nur wenige Meter entfernt, wird zum Glück seit Jahrzehnten jede kleine bauliche Veränderung des Ortsbildes akribisch kontrolliert. Und nun soll plötzlich auf Wunsch eines Investors ein viel zu großer Klotz auf einem dafür nicht geeigneten Platz, kraft einer eigens dafür eingeleiteten Bebauungsplanänderung, ins Viertel betoniert werden?” 

 

Wiederholt sich die Geschichte? Vor über fünfzig Jahren wurden die Hochhäuser hinter unseren Gärten gebaut. Es hat vorab keine Information der Reihenhausbewohner gegeben. Nach dem Beschluss im Gemeinderat hat es angeblich keine Möglichkeit mehr gegeben, Einspruch zu erheben. Wie die Hochhäuser in das Wohngebiet, bzw. das Stadtbild passen, darf jeder für sich beurteilen.



Über 300 Anrainer:innen haben die Petition unterschrieben.


Petition gestartet

„Um das Spekulationsobjekt zu stoppen und um alle zu informieren, haben wir eine Petition gestartet.“ so Nachbar Klaus Schmitt. „Direkt am Grünzug und neben wertvollen städtischen Biotopen ist kein Platz für ein großes Wohnhaus. Das Projekt liegt an der beliebten und sehr frequentierten Spazierstrecke ins Naherholungsgebiet. Schon wieder würden wertvolle, alte Bäume einer Tiefgarage zum Opfer fallen. Eigentlich braucht es mehr Grünflächen, Entsiegelung und Kühlung.


Download der Anrainer-Petition:


Offener Brief eines Anrainers:


Grünfläche statt Versiegelung

Wir ersuchen die Verantwortlichen der Stadt sich selbst ein Bild von dem Projekt zu machen, um zeitgerecht die Notbremse ziehen zu können. Der Investor hat Garagen gekauft und dabei soll es bleiben. Es gibt kein Argument, das zu ändern, außer man will Investoren und Anlegern zu raschem Gewinn verhelfen. 




Medienberichte:




10.2.2026, Krone:



„Die Fläche ist bereits versiegelt, es werden also keine neuen Flächen verbraucht“, unterstützt Bürgermeister Dietmar Prammer via Medien ein umstrittenes Investoren-Objekt beim Straßenzug „Am Teich“ am Auberg. Dort, wo es früher einen großen Teich gab und wo seit mehreren Jahrzehnten Garagen stehen, soll ein großer, dreistöckiger Block mit Anlegerwohnungen hineingesetzt werden. Aber: Wer sagt eigentlich, dass bereits versiegelte Flächen auch für immer versiegelt bleiben müssen? Ein Comeback des alten Teichs wäre ökologisch um einiges wertvoller und sinnvoller. Und auch der historische Straßenname hätte wieder seine ursprüngliche Bedeutung

Ent- statt Versiegeln


26.3.2026, tips


26.3.2026, Mein Bezirk


Update 13.4.2026

ÖVP und SPÖ spekulieren mit, statt öffentliches Interesse zu wahren.

Offenbar haben SPÖVP dem Spekulanten längst alles zugesagt. Im Hinterzimmer. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Bebauungsplan-Änderung „Am Teich“ (Auberg) schon in der nächsten Gemeinderatssitzung durchgeboxt werden soll. 330 Unterschriften der Auberger:innen werden somit ignoriert. Das öffentliche Interesse ebenso. Die ÖVP-Forderung, der Gestaltungsbeirat sei zu befassen und Transparenz herzustellen, ist reine Augenauswischerei und ein lächerliches Schauspiel, denn es geht nicht um eine verbesserte Fassade und ein paar Details, sondern darum, ob dort überhaupt gebaut wird und wenn ja, wie dicht und wie hoch. Um das zu erreichen, fordert Potocnik in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Notbremse (Neuplanungsgebiet). 


Hier geht´s zur Presseaussendung:


Medienberichte:


Massive Kritik an geplanter dreistöckiger Verbauung des Aubergs

"Am Teich": Sinnvolle Nachverdichtung oder üble Spekulation zulasten der Bewohner?

In Linz sorgt die geplante Bebauungsplan-Änderung beim Straßenzug „Am Teich“ am Auberg für heftige Diskussionen. Kritiker – allen voran LinzPLUS – werfen der Stadtpolitik vor, Investoreninteressen zu bevorzugen und das öffentliche Interesse außer Acht zu lassen. Befürworter sehen hingegen eine notwendige Nachverdichtung und zusätzlichen Wohnraum im Stadtgebiet.


...Neuplanungsgebiet gefordert

Verärgert darüber, dass die Bebauungsplanänderung bereits in der nächsten Sitzung „durchgeboxt“ werden soll, zeigt sich Linz+-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik. 330 Unterschriften würden somit ignoriert, das öffentliche Interesse ebenso. Die ÖVP-Forderung, der Gestaltungsbeirat sei zu befassen, sei reine Augenauswischerei, denn es gehe nicht um eine verbesserte Fassade und ein paar Details, sondern darum, ob dort überhaupt gebaut werde und wenn ja, wie dicht und wie hoch. Potocnik fordert deshalb „eine Notbremse, sprich ein Neuplanungsgebiet.“


UPDATE 23.4.2026

In der Gemeinderatssitzung am 23.4.2026 wurde mit Stimmen der ÖVP und der SPÖ die Bebauungsplan-Änderung durchgeboxt. Siehe E1 38. Gemeinderatssitzung am 23.4.2026 um 14 Uhr


Lorenz Potocnik hat dazu gesprochen:


"Ich hoffe und gehe davon aus, dass alle hier anwesenden Gemeinderäte - vor allem die, die bei diesem Tagesordnungspunkt mitstimmen und für eine Mehrheit sorgen  -  sich selbst ein Bild vor Ort gemacht haben. Alles andere wäre verantwortungslos gegenüber Bewohner:innen am Auberg und den betroffenen Anrainer:innen, die mit ihrer Entscheidung hier im Gemeinderat dann leben müssen.


Diese Bebauungsplan-Änderung wird vom Planungsreferenten als ganz normal dargestellt und ja, es handelt sich um kein riesiges Projekt, auch besteht da bereits Bauland. 

Aber stellen sie sich vor, sie wohnen dort, unmittelbar angrenzend an das Grundstück, dass in seiner Bebaubarkeit massiv verändert werden soll. Stellen sie sich vor, sie haben sich eines der Häuschen schon Mitte der 1950er Jahre dort selbst gebaut wie Familie H, oder sie haben sich eines der Häuser vor rund 20 Jahren gekauft und mühevoll saniert, wie Familie S.. Übrigens unter strengen Auflagen des Ortsbildes. Sogar eine Gaube im Dach war da nicht einfach so zu machen und ein Carport schon gar nicht.


Nun, sie wohnen dort und eines Tages erzählt Ihnen eine Bekannte, “du da soll bei dir gebaut werden”. Sie wissen nichts davon und können es auch nicht glauben, denn dort sind Garagen und nur Garagen erlaubt. Nach einigen Recherchen kommen Sie darauf, dass dort wirklich eine Bebauungsplan-Änderung im Gange ist - nur für ein einzelnes Projekt. Doch obwohl sie unmittelbar angrenzen und der geplante Neubau drei Geschosse hoch werden soll und direkt vor ihrem Garten 10 Meter aufragen würde, wurden sie nicht informiert.


Genau so ist das passiert. 


Sie sind zwar unmittelbar und am stärksten betroffen, ihr Grundstück ist aber wegen ein paar Zentimeter nicht im Planungsbereich. Im Planungsbereich sind die Hochhäuser daneben und viele Bewohner bis zu 200 Meter weit entfernt, Menschen, die nicht einmal die Baustelle bemerken würden. Die wurden alle informiert. Die wirklich betroffenen Nachbarn wurden ignoriert und hatten keine Möglichkeit, wichtige Einwände im Bebauungsplan-Änderungsverfahren zu erheben.


Sie starten eine analoge Unterschriftenliste. In wenigen Tagen sprechen sich über 330 Menschen vom Auberg gegen die Versiegelung und Verbauung aus. Bei einem Besuch beim Bürgermeister wird Ihnen erneut mitgeteilt, dass man nichts machen könne, sie mehr oder weniger Pech hätten, dass das eine dringend benötigte Nachverdichtung und Wohnbau sei… und sie ihre 50 Jahre alte, wertvolle Birke, um die sie zu Recht wegen des Projekts fürchten, bitte nicht so knapp an die Grundstücksgrenze hätten pflanzen sollen. Sie steht eh nicht direkt an der Grenze, aber eine Tiefgarage und Abgrabungsarbeiten würden die Wurzeln verletzen und den gesunden Baum sterben lassen. Der Baum wurde nebenbei von den Vorbesitzern gepflanzt, um die Bausünden gegenüber - die hässlichen und groben Wohnhochhäuser aus den 1960er - ein wenig zu verstecken. 


Was passiert da eigentlich, aus unserer Sicht, und wofür?


Wie so oft kauft sich ein Spekulant ein Grundstück… einmal ist es noch Grünland, ein anderes Mal zwar schon Bauland, aber mit, sagen wir noch einem normalen Bebauungsplan. Beispiele gibt es ohne Ende. Minigolfplatz, Hacklhaus, Brucknertower, Dynatrace, RLB Goethestrasse, Langgasse, Mengerstraße, Stockhofstraße… meine Güte, mit fallen Dutzende ein. 


In diesem Fall ging es im Jahr 2021 los. Dietmar Prammer war schon Planungsreferent, Klaus Luger noch Bürgermeister. Das Grundstück geht um 400.000 € über die Bühne. Im Bebauungsplan sind die aktuellen Garagen drin, sonst nichts. Das Grundstück ist klein, nur 1205 m2 und hat eine schwierige, lange, schmale Form. Für ein Grundstück mit Garagen drauf zahlt der Entwickler also 331 €/m2. Das ist deutlich überteuert für den rechtswirksamen Bebauungsplan. Aber ziemlich billig für Bauland, wo ein mehrgeschossiger Wohnbau entstehen könnte.


Ohne dass die Öffentlichkeit das mitbekommt, beginnt nun das Feilschen. Wahrscheinlich hat es schon vor dem Kauf Gespräche mit der Stadt gegeben. Blind und auf volles Risiko wird so ein Grundstück nicht gekauft. 


Zum ersten Mal schlägt der Wunsch des Investors für uns Gemeinderäte im Planungsausschuss im Juni 2023 auf. Allerdings als “negativ entschiedener Bebauungsplan-Änderungsantrag”. Der Investor - natürlich eine Projektgesellschaft - wollte sogar 5 Geschosse. Schon ein Monat später - laut heutigen Amtsantrag im Juli 2023, wird erneut  um Änderung des Bebauungsplans angesucht. Das führt zwei Monate später im September 2023 - wieder im Planungsausschuss -  noch einmal zu einer Notiz, diesmal als positiv entschiedener Antrag für das Verfahren für einen 3-geschossigen Wohnbau. 

So richtig schlägt das Projekt auch für uns Gemeinderäte und mich erst vor einigen Wochen auf. 


Wir lehnen diese Bebauungsplan-Änderung ab. Dafür gibt es viele Gründe:


  • Zuallererst - es gibt keinerlei Notwendigkeit. Allein am Auberg stehen über 160 Wohnungen leer und warten auf Mieter oder Käufer. Zig andere, vergleichbare freifinanzierte Projekte sind in der Pipeline, werden aber nicht gebaut, weil sie nicht gebraucht werden.  

  • Es besteht kein öffentliches Interesse. Denn ein Dutzend Wohnungen à voraussichtlich 7-8.000 Euro pro Quadratmeter, und nur so etwas kann dort entstehen, ist kein öffentliches Interesse. Es handelt sich um ein Anlage- und Luxusobjekt, nicht um den benötigten leistbaren Wohnraum.

  • Die Projektgesellschaft, sprich der Immobilienentwickler will gar nicht bauen. Er versucht das, was viele Immohaie machen. Diese suchen ein billiges Grundstück, wo Umwidmungs- und Bebauungsplan-Änderungen möglich scheinen…. wenn das gelingt, und das ist in Linz fast immer der Fall, dann wird so rasch als möglich weiterverkauft. Vor allem an diesem schnellen Schnitt und dieser schnellen Wertsteigerung sind diese Spekulanten interessiert. Das ist im konkreten Fall leicht nachweisbar: Schon seit Monaten versucht er - lange bevor es einen Beschluss gab - das Projekt zu verkaufen - um ein Mehrfaches des Grundstückspreises. Das Projekt wurde sogar schon monatelang online angepriesen. Bitte, wie präpotent ist dieser Entwickler, um schon öffentlich dafür zu werben? Welche Abmachungen gab es im Vorfeld und womöglich schon seit langem, dass sich diese Herren ihres Deals so sicher sind? 

Auch wenn Rot und Schwarz diese Spekulation heute bedienen, wir lehnen das kategorisch ab.

  • Statt dessen hätte es dort eine gründliche, stadtentwicklerische Untersuchung gebraucht. Statt - wie so oft - einfach nur zu reagieren und Spekulanten mit einer Anlasswidmung zu helfen, hätte dort entsiegelt oder mit geringer Höhe gebaut werden können. Dazu komme ich später noch, bei meinem Antrag H12 - Notbremse am Teich. 

  • Das Bauprojekt bedarf einer Straßenverbreiterung für die Zufahrt. Das gefährdet das kleine, wertvolle Biotop, das die Stadt und engagierte Bürger:innen seit den 1980er Jahren pflegen.

  • Wertvoller Baumbestand und Boden werden vernichtet. In der Innenstadt machen wir riesige Anstrengungen, um neue Bäume zu pflanzen, bei diversen Bauvorhaben wie hier vernichten wir wertvolle Bäume (voraussichtlich 4 Stück) ohne mit der Wimper zu zucken. Denn das Grundstück wird mit einer Tiefgarage total versiegelt. Es gibt keinen Unterbauungsschutz im neuen B.Plan.  Auch das lehnen wir ab. Wir brauchen endlich größer gedachte Lösungen - Stichwort Quartiersgaragen - für den ruhenden Verkehr und nicht diese Einzelgaragen, die unglaublich große ökologische Schäden anrichten.  


Kurz noch zur ÖVP - Die Forderung, im Nachhinein den Gestaltungsbeirat zu befassen und Transparenz herzustellen, ist eine reine Augenauswischerei, denn es geht nicht um eine verbesserte Fassade, das Ortsbild und ein paar Details, sondern darum, ob dort überhaupt gebaut wird und wenn ja, wie dicht und wie hoch. Es geht um Stadtentwicklung, nicht Architektur. 

zur FPÖ - ihr überrascht immer wieder. Gut, dass ihr hier nicht mitmacht.

zur SPÖ…. Ich hätte gehofft, dass diese Anlasswidmungen mit dem Abgang von Klaus Luger nicht mehr stattfinden. Ich muss aber zur Kenntnis nehmen, dass sich an dieser Praxis wenig geändert hat. Investor wünscht, fährt mit Maximum rein, ein bissl wird nachgelassen. Fertig der Deal. Das ist keine nachhaltige Stadtentwicklung, das ist Investorenplanung und Partikularinteressen bedienen. Bitte nicht wundern, wenn sich die Wähler:innen abwenden." 



Autorin: LinzPLUS

8.3.2026

 
 
 

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