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Die Baustellen Organisation bei der Tabakfabrik/Quadrill ist ein Witz - aber gar nicht lustig


Fußgänger:innen und Radfahrer:innen haben in Linz bei Baustellen chronisch das Nachsehen. Ständig müssen sie große Einschränkungen in Kauf nehmen, während PKWs munter weiter rollen. Die Tabakfabrik ist eine Großbaustelle und dehnt sich immer weiter aus. Der Weg von der Ludlgasse zum Parkbad ist seit kurzem und für die nächsten zwei Jahre (!) ein unübersichtlicher und gefährlicher Hindernislauf.


Leider steht es in Linz an der Tagesordnung, dass Baustelleneinrichtungen zu Lasten der Fußgänger:innen und Radfahrer:innen gehen. Das spiegelt leider eine Linzer Unkultur wieder. Keiner scheint sich darum zu kümmern. In anderen Städten werden Baustellen so schonend eingerichtet, das Gehwege minimal beeinträchtigt werden.


“Ich will keine ‘survial of the fittest’, sondern endlich einen sorgfältige Umgang bei den zahlreichen Baustellen Einrichtungen in meiner Lebensstadt. Oberste Priorität muss der Fußverkehr haben. Für Ältere, Familien mit Kindern und Beeinträchtigte muss es möglich sein, auch bei Baustellen sicher vorbeizukommen. Oder muss ich mit meinen Kindern jetzt ein eigenes Baustellen-Parcours-Training machen?” so Anrainerin und Linzplus Kandidatin Brita Piovesan.


Gehwege einfach gesperrt

Geht man durch die Tabakfabrik und will Richtung Parkbad gehen steht man vor Absperrgittern, mit der Aufschrift “GEHSTEIG GESPERRT” und dem lapidaren Hinweis, man solle den gegenüberliegenden Geh- und Radweg nutzen. Der Zebrastreifen und die Ampel sind aufgehoben, auf die andere Seite kommt man nur über größere Umwege. “Machen Sie sich selbst ein Bild. Ich frage mich, warum sich die Baustelle überhaupt auf den Gehweg ausdehnen darf? Die simple Lösung wäre ja eine Übertunnelung des Weges. Um die Sicherheit zu gewährleisten und um geübte Wege nicht mutwillig zu unterbrechen.”


Brita Piovesan: “Die Baustelleninformationen ist rein auf den Autoverkehr, nicht aber auf Fußgänger- oder Radfahrer:innen ausgerichtet. Da braucht es endlich ein Umdenken.”


Autorin: Linz+

13.8.2021