Flughafen Linz im Sinkflug seit 10 Jahren – Wo bleibt die Strategie?

Seit Jahren dümpelt der Linzer Flughafen dahin. Das ist allem klar, die nicht die Augen verschlossen haben oder die Situation schön reden wollten. Doch trotz der dramatischen Situation ist keine strategische Arbeit erfolgt. Wie so oft wurde verwaltet und nicht gestaltet. Und nun? Jetzt, wo es keine Gewinne mehr gibt, die man schnell herausziehen kann? …

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Seit Jahren dümpelt der Linzer Flughafen dahin. Das ist allem klar, die nicht die Augen verschlossen haben oder die Situation schön reden wollten. Doch trotz der dramatischen Situation ist keine strategische Arbeit erfolgt. Wie so oft wurde verwaltet und nicht gestaltet.
Und nun? Jetzt, wo es keine Gewinne mehr gibt, die man schnell herausziehen kann? Jetzt ‚müssen‘ plötzlich 8 Millionen € öffentliche Gelder (50% Land OÖ, 50% Stadt Linz) nachgeschossen werden. Das sichert zwar kurzfristig den Betrieb. Eine langfristige Strategie ersetzt diese Subvention aber nicht. 


Lorenz Potocnik fordert seit 8 Jahren strategische Arbeit. Hier im Februar 2017vor Ort.
„Schicksal? Folgen der Corona-Pandemie oder des Terrors? Nein, all das sind schwache Ausreden. Denn alle Regionalflughäfen haben ähnliche Herausforderungen. Und die Entwicklung des Linzer Flughafens war bereits vor zehn Jahren klar erkennbar. Deshalb habe ich die nötige strategische Auseinandersetzung und Ausrichtung gefordert“ , so Stadtentwickler  Lorenz Potocnik . „Wegen dieses Missmanagements und Versagens hat es von unserer Seite auch keinen Zuspruch für die Geldspritze gegeben. Für den enormen Schaden müssen schon die Verursacher und Aufsichtsratsmitglieder die Verantwortung übernehmen.“ 
Das war der entsprechende Tagesordnungspunkt (E1) am 5. Juni 2025
Flughafen Linz GesmbH; Gewährung eines Gesellschafterzuschusses in Höhe von insgesamt 4.000.000 Euro, davon jeweils 2.000.000 Euro im Rechnungsjahr 2025 und im Rechnungsjahr 2026
Genehmigung einer Kreditüberschreitung und einer Kreditübertragung
Zwecks Stabilisierung der Liquiditätssituation und zur Stärkung der Eigenmittelsituation sollen der Flughafen Linz GmbH, als Infrastruktur- und Tourismusunternehmen, seitens des Landes Oberösterreich und der Stadt ein Gesellschafterzuschuss in Höhe von maximal 8 Mio. Euro gewährt werden, wovon 4 Mio. Euro auf die Stadt und 4 Mio. Euro auf das Land Oberösterreich entfallen sollen.
www.linz.at/Politik/GRSitzungen/GrSitzungen/GrDetail?GrId=163  


E01_FIN_Flughafen_Linz_GmbH_Gesellschafterzuschuss.pdf
(PDF, 324 KB)


E01_FIN_Flughafen_Linz_GmbH_Gesellschafterzuschuss-AÄ-Antrag.pdf
(PDF, 306 KB)

Das war Potocniks Kommentar in der Gemeinderatssitzung am 5. Juni 2025: 
„Der Linzer Flughafen befindet sich seit zehn Jahren im Sturzflug. Im Gegensatz zu anderen Regionalflughäfen ging es in diesen zehn Jahren schrittweise bergab. Trotzdem haben die Stadt Linz und das Land OÖ nichts unternommen und stattdessen die mageren Gewinne noch rausgezogen aus dem Unternehmen und den Airport sogar zu diversen Sponsoring verpflichtet. 
Und jetzt? Wo nichts mehr geht… soll Geld reingeblasen werden? 
Nein, diese Art der Politik und diese Art mit den eigenen Gesellschaften umzugehen, lehnen wir ab.
Das Ganze ist besonders bitter, als das alles vorhersehbar war. 
Obwohl ich nicht im Aufsichtsrat des Flughafens sitze, habe bereits im Frühjahr 2017 und dann immer wieder – also vor 8 Jahren – einen Neustart gefordert. Ich habe daher meine alten PA’s und die Veröffentlichungen davon aus dem Archiv gekramt. Da spreche ich davon, „dass die Stadt Linz und das Land zuschauen“, und „handeln muss, bevor es zu spät ist“… weiters habe ich gewarnt… (übrigens nach einigen Gesprächen mit Flughafenexperten) dass „Es ist eigentlich schon 5 Minuten nach 12“ ist. Und „Wenn jetzt nicht gehandelt wird, steht sogar die Existenz des Flughafens auf dem Spiel.“
Ich habe das Verhalten damals als „fahrlässig“ bezeichnet und „nicht im Einklang mit den Aufgaben des Aufsichtsrats“.  Ich habe personelle Neustarts, Impulse, Visionen und Ideen gefordert. All das – ebenfalls eine Forderung von damals – hätte in einer „Airport Task Force“  erarbeitet werden sollen. Doch auch so ein Expertengremium wurde nie geschaffen. 
In einer der PA’s fordere ich „einen klaren Plan, um den Flughafen langfristig zu positionieren“ und dass alle an einen Tisch müssten, auch die Unternehmer.  Dabei seien grundlegende Fragen zu stellen: 
„Was wollen wir? Welche Rolle kann der Flughafen in Österreich spielen? Wollen wir den Flughafen überhaupt? Wenn ja, was ist zu tun? Müssen wir mehr investieren? Benötigen wir Kooperationen mit anderen? Müssen wir den Flughafen besser öffentlich anbinden?“ 
All diese Fragen wären zu klären gewesen, sind aber nicht einmal gestellt worden. 
Am Zug wären die Eigentümer in Form von Stadt Linz und Land Oberösterreich gewesen. Nichts davon ist passiert. Die Verantwortlichen Personen sind untätig geblieben. Fordern jetzt aber einen millionenschweren Zuschuss und somit Geld der Allgemeinheit. Diese soll nun den Schaden begleichen. Das lehnen wir ab. Denn die aktuelle Situation ist hausgemacht und für dieses Missmanagement müssen die politischen Akteure die Verantwortung übernehmen.“
Zum Nachhören und -sehen: Ab 16:03 YourVideo.tv  
Insgesamt drei Presseaussendungen hat Potocnik 2017 versendet. Sein dramatischer Appell an die Verantwortlichen:
„Der Oberösterreichische Flughafen kämpft in Wirklichkeit mit dem Überleben. Während
beispielsweise Graz die Passagierzahlen laufend erhöht, stürzen in Hörsching die Zahlen ab. Die Eigentümer (Stadt und Land) wiederum scheinen sich von Jahr zu Jahr mit den positiven Abschlüssen zufrieden zu geben, übersehen es aber, dass der Flughafen bald nicht mehr überlebensfähig sein wird. Weil diese Entwicklung sicher kein trauriger Schicksalsschlag ist, braucht es rasch einen personellen und konzeptionellen Neustart!


Presseaussendungen 2017 zum Download:


PA_2017-02-26_Potocnik-Flughafen_f.pdf
(PDF, 190 KB)


PA_2017-01-28-Potocnik-PA-Flughafen.pdf
(PDF, 194 KB)


PA_2017-11-09_Potocnik-Flughafen_f.pdf
(PDF, 189 KB)

Medienberichte und mehr Informationen:
Februar 2017 – Bezirksrundschau: Der Flughafen im Fokus – Linz
„Es ist starker Tobak, den Lorenz Potocnik, loslässt: „Für den Flughafen Linz braucht es einen sofortigen personellen und konzeptionellen Neustart.“ Es sei bereits fünf Minuten nach zwölf. In der Tat haben sich die Passagierzahlen in den vergangenen Jahren nicht positiv entwickelt. Gab es im Jahr 2008 noch mehr als 800.000 Passagiere, sind diese bis im Jahr 2015 auf 530.000 zurückgegangen. Im Jahr 2016 sank die Zahl der Passagiere dann noch einmal um gleich weitere 100.000 auf 430.000. Während Linz also seit 2008 fast die Hälfte seiner Passagierzahlen verlor, konnten andere Flughäfen wie Graz, Innsbruck oder Salzburg ihre Passagierzahlen im Vergleichszeitraum halten oder leicht steigern. „Es fehlen Impulse, Visionen und Ideen“, kritisiert Potocnik.


12 | Stefan Höffinger über die Konnektivität der Regionalflughäfen und die Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort – AI Austria
Höffinger Solutions stellt strategische Studie vor / Verbot von innerösterreichischen Flügen / CO2- und Lenkungseffekte in Frage gestellt / knapp 90% der ehemaligen Fluggäste für Österreich verloren / Wirtschaftseffekte wandern ins Ausland PA_031123_Strategische_Studie_in_Wien_praesentiert..pdf
Studie: Wie Regionalflughäfen überleben können
Trotz Klimaschutz-Debatte seien kleinere Flughäfen durchaus profitabel zu führen, wenn sie „ihr eigenes Profil“ entwickeln. Allen Klimaschutz-Debatten zum Trotz sieht eine vom Strategieberater  Höffinger  Solutions erstellte Studie gute Chancen für kleinere Flughäfen. Diese müssten jedoch ein „maßgeschneidertes Profil“ entwickeln und dürfen keine „Klone“ von größeren Flughäfen sein. „Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Investitionen sind viele Regionalflughäfen profitabel – bei guter Strategie und guter Führung“, so das Fazit der Studie. Studie: Wie Regionalflughäfen überleben können
30.12.2016, OÖN – Perspektiven für Regionalflughäfen.


Oktober 2017 LINZA – Ende des Sinkflugs in Sicht?


9.9.2017, Krone: Statt zu investieren wird verschoben und Dividende gezahlt.


17.Juni 2025, DerStandard, Notverkauf: Klagenfurt „verschenkt“ Flughafen
Städtische Anteile am Flughafen gehen zum Nulltarif ans Land Kärnten. Sollte der Airport schließen und verwertet werden, könnte noch Geld zurückfließen Notverkauf: Klagenfurt „verschenkt“ Flughafen – Bundesländer – derStandard.at  › Panorama


Sonntag 22.6.2025, Die Presse:
„Und sie wurden, so Höffinger, lange Zeit vor als Geldquelle gesehen und nicht als strategisches Investment: Anstatt Dividenden aus den Flughäfen zu ziehen, sollten die Eigentümer klug und strategisch investieren.“

 


Linz-Urlaub-Linz – Werbebotschaft 1987 _Danke an Peter Riedl für das Bild.
Update 21.8.2025

 

 


28.8.2025, Krone


1.9.2025, OÖN


#ideenfürLinz #linzplus #absolutunabhängig #Stadtentwicklung #kümmern #turbo
UPDATE 18. November
Der Landesrechnungshof-Prüfbericht zum Flughafen Linz hat es in sich: Bis zu 45 Millionen Euro Zuschuss würde der Flughafen demnach in den nächsten zehn Jahren von den Eigentümern Stadt Linz und Land OÖ benötigen – das sind fast 5 Millionen pro Jahr. Das Problem: Beihilfen dieser Art sind seitens der EU nur noch bis 2027 zulässig, der LRH sieht als Ausweg eine Finanzierung durch Fremdmitteln (Kredit) oder Hereinnahme eines privaten Investors.
Zukunft im Blick: Initiativprüfung zur Flughafen Linz GesmbH vorgestellt: Oö. Landesrechnungshof
Presseinformation
Berichte: Oö. Landesrechnungshof
Flughafen Linz GesmbH (2025)
Prüfung 2007 datei
Autor:innen: LinzPLUS
6.Juni 2025

Update:

11.9.2026: Medienservice Stadt Linz:  https://www.linz.at/medienservice/2026/202609_137047.php

Land Oberösterreich und Stadt Linz einigen sich auf neue Eigentümerstruktur für Flughafen LinzBürgermeister Prammer: „Die Stadt steht weiterhin zum Flughafen Linz und unterstützt seine Weiterentwicklung.“

11.9.2026, OÖN: Stadt Linz steigt beim Flughafen aus: Land Oberösterreich wird alleiniger Eigentümer

Update, 24.9.2026:

Anbei das Statement von LinzPLUS-Frakrionsobmann Lorenz Potoccik zum Flughafenverkauf, in der 41. Gemeinderatssitzung zum Tagesordnungspunkt E3 der heutigen Gemeinderatssitzung. Mit der Bitte um Berichterstattung. https://www.linzplus.at/post/flughafen-linz-wo-bleibt-die-strategie/ 

E3. Verkauf des 50-Prozent-Anteils der Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH an der Flughafen Linz GesmbH an die OÖ Verkehrsholding  GmbH Berichterstatter: StR Thomas Gegenhuber 

„Sehr geehrte Kollegen,
Sehr geehrter Hr Bürgermeister,

Dieser Notverkauf ist das vorläufige Ende eines großen, jahrelangen Versagens der Eigentümerinnen, dem Land OÖ und der Stadt Linz. 

Bereits vor 10 Jahren war diese Entwicklung vorhersehbar, wurde immer wieder publik und öffentlich diskutiert, auch angestoßen durch mich. Ich habe bereits 2017 vehement einen strategischen Prozess, personellen Neustart sowie eine externe Airport-Taskforce gefordert.  

Jahrelang wurde zu viel fast alles verschlafen, politisch besetzte, träge Manager sind in Ruhe in Pension geglitten und immer wieder wurden die mageren Gewinne für Sponsoring politnaher Organisationen herausgesaugt anstatt damit für den Flughafen zu arbeiten und zu reinvestiren. 

Erst letztes Jahr, als plötzlich ein Zuschuss nötig war, wurde reagiert. Viel zu spät natürlich. Abgesehen davon, dass es Regionalflughäfen europaweit schwer haben, beim Linzer Flughafen ist es ganz besonders schlecht gelaufen.

Dieser hausgemachte Niedergang wäre schon Grund genug, bei diesem Notverkauf dagegen zu stimmen. Denn der Verkauf beendet nur unser städtisches Problem, beantwortet aber nicht die Frage nach der Verantwortung für die vergangenen zehn Jahre. 


Es gibt aber noch zwei weitere Gründe dagegen zu stimmen. So wie die US-Justiz gleich mehrmals lebenslänglich verurteilt, stimmen wir dreimal dagegen.

Der zweite Grund – und das ist schon ein dauerndes Problem im Linzer Gemeinderat – sind die mangelhaften Unterlagen und die dürftige Kommunikation. Eine strategische Entscheidung dieser Größenordnung braucht vorher politische Information und Diskussion, eben eine strategische Debatte. Mit dem gesamten Gemeinderat. 

Doch der Verkauf dieser wichtigen Infrastruktur wurde nicht einmal in einem Ausschuss diskutiert, die Untersuchung von KPMG nie präsentiert. Der Gemeinderat hat nicht einmal die gesamte Untersuchung von KPMG, sondern nur einen Exzerpt bekommen. Hier geht es nicht um irgendeinen Vermögenswert. Die Stadt gibt ihre 50-Prozent-Beteiligung an einer wesentlichen Verkehrsinfrastruktur vollständig ab. 

Wir sind nicht bereit, unser städtisches Vermögen ohne vorgelagerter politischer und strategische Debatte zu beschließen und sehen hier auch ein Transparenzproblem. Denn aktuell wissen wir nicht einmal welche Grundstücke, Gebäude, Hallen und sonstigen Immobilienwerte sich im Eigentum der Flughafen Linz GesmbH befinden, welche davon vermietet sind, welche jährlichen Erträge damit erzielt werden und mit welchen Verkehrswerten diese Vermögenswerte im KPMG-Gutachten angesetzt wurden. 

D.h. dass heute der GR den Verkauf von 50 Prozent dieses Unternehmens entscheiden soll, aber nicht das vollständige Gutachten samt Liegenschafts- und Vermögensbewertung zur Verfügung steht. Das mag den roten, blauen und schwarzen Gemeinderäten genügen, uns genügt es nicht.

Der dritte Grund: Was ist der Plan für den Flughafen nach dem Verkauf? 

Wir wissen nicht, was danach kommt. Uns wird erklärt, warum die Stadt aussteigen soll. Aber damit ist noch lange nicht beantwortet, wie die langfristige Strategie für den Flughafen aussieht.

Die Vorlage argumentiert damit, dass das Land anschließend autonom neue Unternehmenskonzepte entwickeln und Allianzen mit neuen Stake- oder Shareholdern eingehen kann. Der Vertrag rechnet einen späteren Einstieg privater Investoren sogar ausdrücklich mit ein: Für Verkäufe, Kapitalerhöhungen oder wirtschaftlich gleichwertige Beteiligungseinstiege bis Ende 2031 gibt es eine Earn-out-Regelung. 

Damit stellt sich für mich eine konkrete strategische Frage: Welche verbindliche Absicherung gibt es für die langfristige Entwicklung des Flughafens und seiner Infrastruktur? Die Earn-out-Klausel schützt nur einen Teil des wirtschaftlichen Interesses der Stadt bei einem späteren Investoreneinstieg; sie ist aber nicht dasselbe wie eine langfristige Standort-, Eigentums- oder Entwicklungsgarantie. Zudem läuft der Earn-out degressiv aus und entfällt ab 2032. Aber was ist danach, also in nur 4 Jahren? Was passiert mit unserem öffentlichen Eigentum? Welche Teile des Flughafens müssen/sollten aus strategischer Sicht dauerhaft in öffentlicher Hand bleiben? Was verhindert eine spätere Filetierung wirtschaftlich interessanter Bereiche? Was passiert mit den vielen Gewerbe und Logistikflächen? Gibt es irgendeine langfristige Garantie, was mit dem Flughafen und allen Werten passiert? Gibt es überhaupt eine Garantie, dass dieser saniert wird? 

Zusammenfassend

Die entscheidenden Fragen sind nicht nur, ob 1,325 Millionen Euro rechnerisch ein vertretbarer Kaufpreis sind. Die Fragen sind: Warum wurde eine derart grundlegende strategische Entscheidung nicht frühzeitig und transparent politisch diskutiert? Welche verbindliche Strategie und welche Garantien gibt es für den Flughafen nach dem vollständigen Rückzug der Stadt? Und wie wird aufgearbeitet, warum trotz jahrelang erkennbarer Probleme keine rechtzeitige strategische Neuausrichtung erfolgt ist und wir nun – weil wir pleite sind – einen Notverkauf durchziehen?

Gegenstimme.“

chilischarf

chilischarf