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„Vom ersten Tag an Radfahrten auf der neuen Eisenbahnbrücke zählen!“

Eisenbahnbrücke braucht von Anfang an eine Radzählstelle.


Die neu eröffnete Eisenbahnbrücke wird von ersten Tag an intensiv von Radfahrer:innen genutzt. Ab sofort braucht es digitale Zählstellen - mit Displays ausgestattet - die den Radverkehr in beide Richtungen messen und die Frequenz sichtbar machen. „Radzählsysteme und Barometer sind ein MUST um die zurückgelegten Radwege über das ganze Jahr und bei unterschiedlicher Witterung zu messen und die Infrastruktur entsprechend auszubauen.“ so Brita Piovesan und Matthias Zangerl von LINZplus. In anderen Städten ist das Gang und Gäbe. So werden die Radverkehrsmengen im Stadtgebiet über Jahre verlässlich erhoben. „Das ist kein sinnloses Spielzeug, sondern Grundlage einer modernen Verkehrsplanung. Ich wundere mich, dass nicht vom ersten Tag an gezählt wird.“ so Stadtplaner und LINZplus Spitzenkandidat Lorenz Potocnik.


Für die Radmobilität spielt die neue Eisenbahnbrücke eine zentrale Rolle. Umso wichtiger ist von Beginn an eine Radzählstelle. Im Bild die Alltagsradler v.l.n.r. Brita Piovesan, Lorenz Potocnik, Matthias Zangerl


Digitale Zählstellen in einer „digitalen" Stadt

Die jährlich stark steigende Anzahl der Alltagswege per Rad auf der Nibelungenbrücke zeigen die Notwendigkeit einer effizienten und sicheren Radinfrastruktur. „Nur mit verlässlichen Daten kann auch entsprechend argumentiert und investiert werden.“ so Brita Piovesan, die alle ihre Wege auf Stadtgebiet per Rad zurücklegt. „Ziel der digitalen Zählstellen ist die dauerhafte Erfassung des Radverkehrs. Damit wird es vor allem möglich, Daten zum Wochen- und Jahresgang zu erfassen. Nur so kann die langfristige Entwicklung des Radverkehrs über mehrere Jahre bestimmt werden. Unter anderem, um Engpässe auf den Rad-/Fußwegen zu ermitteln und um den Winterdienst auf Radwegen zu verbessern.“


Potocnik ergänzt: „Daten spielen gerade im Verkehr eine immer wichtigere Rolle: Mit genaueren Zahlen lassen sich, die gerade in Linz knappen Investitionsmittel argumentieren und zielgerichteter einsetzen.“


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Autorin: Linz+

9.9.2021