INTEGRATION

Menschen aus 152 Nationen leben, wohnen und arbeiten hier. Diese Vielfalt macht unser Linz im wahrsten Sinne des Wortes zur Weltstadt. Gleichzeitig müssen wir die damit einhergehenden massiven gesellschaftlichen Herausforderungen auch endlich ernst nehmen. Es reicht nicht, bei rechtsnationalen und reaktionären Migrantenvereinen zu kuscheln und in Presseaussendungen den ‚Dialog‘ zu beschwören. Genauso wenig brauchen wir es Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Stattdessen willen wir fördern und fordern. Denn wer zu uns kommt, hat eine faire Chance und Unterstützung verdient.

In Linz machen nicht-österreichische Staatsbürger:innen aus 152 verschiedenen Nationen 30,9% (66.357 , 2021 waren es 25,7 %) der Bevölkerung aus. Dabei kommen rund 26.100 (2021 waren es 22.000) Linzer:innen aus dem EU-Ausland. Viele ausländische Fachkräfte stärken unsere Wirtschaft. Die unterschiedlichen Nationen bergen aber auch enorme gesellschaftliche und politische Spannungen. Viel mehr Aufmerksamkeit brauchen Schulen und Kindergärten mit einem sehr hohem Anteil an Kindern mit anderer Erstsprache. Von der dominierenden SPÖ werden diese Probleme meist ignoriert oder schön geredet. Mehr als bedenklich sind auch die engen Verbindungen der Linzer SPÖ zu den rechtsnationalen und reaktionären Vereinen und Gruppierungen, die dem politischen Islam zuordenbar sind. Unter dem Deckmantel des “interkulturellen Dialogs” und trotz großer Proteste hält auch der neue Bürgermeister Dietmar Prammer an diesen “Freundschaften” fest, geht es doch um tausende Wählerstimmen und ein paar Mandaten aus diesen Gruppen.

UNSER PLUS: Wir stehen für echte und ernst gemeinte, fördernde aber auch fordernde Integration. Unser Vorbild ist der ‚beste‘ Bürgermeister Bart Somers aus Mechelen (B). Dazu gehört das klare Benennen von Problemen und das sich Kümmern darum. Wir ignorieren diese vielen Mikrokonflikte nicht und bauen hier eigene, vermittelnde Teams aus den Communities auf. Den problematischen, islamistischen Vereinen schauen wir genau auf die Finger, statt einfach weg. Förderungen und finanzielle Unterstützung gibt es nur für aufgeklärte, weltoffene Communities, die sich zu unserer Demokratie, den Werten unserer offenen Gesellschaft, der Gleichstellung von Mann und Frau und unserer säkularen Gesellschaft bekennen. 

An Linzer Schulen starten wir mit gezielter Demokratiebildung. Dort, wo wir als Stadt handeln können, tun wir das. Unser Fokus liegt auf Prävention. Darum setzen wir bereits bei Kindern und Jugendlichen an. Wir bauen ein Netz aus „Buddies“ auf, die frisch Zugezogene an die Hand nehmen, sie herzlich willkommen heißen und zeigen, wie es sich in unserer Stadt gut leben lässt. Auf Augenhöhe und mit Verstand. Ohne Anschuldigungen und Ausgrenzungen.

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