Seit bald einem Jahr, Sommer 2022, befinden sich 46, jeweils 310 kg schwere „dwellos“ in der Linzer Innenstadt. Auf der Webseite der Stadt Linz werden die Betonteile und Sitzmöbel als „Funktionskunst im öffentlichen Raum“ bezeichnet, die „zum Verweilen einladen und neue Perspektiven auf die Stadt erschließen“. Sogar der originelle und witzige Begriff „dwellos“ (to dwell) …
Seit bald einem Jahr, Sommer 2022, befinden sich 46, jeweils 310 kg schwere „dwellos“ in der Linzer Innenstadt. Auf der Webseite der Stadt Linz werden die Betonteile und Sitzmöbel als „Funktionskunst im öffentlichen Raum“ bezeichnet, die „zum Verweilen einladen und neue Perspektiven auf die Stadt erschließen“. Sogar der originelle und witzige Begriff „dwellos“ (to dwell) steht für „verweilen“.

dwellos vor dem Neuen Rathaus
Doch entgegen der Intention und dem Anspruch sind die dwellos kaum nutzbar. Sie stehen an z.T. absurden Stellen mit wenig Aufenthaltsqualität und Bedarf an Sitzgelegenheiten und sind noch dazu zueinander in fast schon skurriler, unbrauchbarer Art und Weise positioniert.
Mehr Kunst als Funktion, stehen die meisten dwellos so, dass sie nicht zum Sitzen geeignet sind. Ein spontanes Bewegen oder Drehen ist wegen des hohen Gewichts nicht möglich.
Das alles ist umso bedauerlicher, als nun wieder der Sommer bevorsteht.
Umsetzung und finale Ausarbeitung oblag der CML GmbH (City Management Linz GmbH), die gerade in Auflösung ist.
Dazu folgende Fragen:
Dwello PLUS-Anfrage zum Download:
PLUS-Anfrage Dwellos.pdf
(PDF)



Medienberichte:
10.5.2023, Linza.at: Letzter Akt im “dwello”-Sesselflop?
#stadtplanung #stadtentwicklungfürlinz #wirkümmernuns #echteOpposition #Linzplus
Autorin: Linzplus
10.5.2023


